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Für Bürger

„Förderprogramm zu Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“

Seit April 2017 bietet der Landkreis Wolfenbüttel / Umweltamt Bereich Klimaschutz das Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“ an. Das Umweltamt gewährt auf Grundlage einer Zuwendung durch die „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ mit Mitteln des Bundes, Zuwendungen für energiesparende und/oder effizienzsteigernde Maßnahmen an bestehenden Wohngebäuden.
Mit Stand Ende September 2017 haben sich über 200 Bürger zu dem Förderprogramm angemeldet. Aus den daraufhin in Anspruch genommenen Förderberatungen wurden bisher 115 Zuwendungsanträge gestellt und durch das Umweltamt bearbeitet. 40 Bürger haben bereits Ihre Maßnahmen abgeschlossen.

Legende:

Landkreiskarte mit beantragten und durchgeführten Maßnahmen an Immobilen, Stand 09/2017
Gelb: thermische Solaranlagen mit Speicher sowie Photovoltaikanlagen und Stromspeicher
Rot: Dämmmaßnahmen (Außenwand, Fenster, Haustür, Kellerdecke, Dach)
Schwarz: Biomassekessel (Pellets und Holzhackschnitzel)
Blau: Kesseltausch (Gas- und Öl-Brennwerttechnik)


Alle förderfähigen Maßnahmen unterstützen das Ziel CO2 einzusparen, um darüber die Umwelt langfristig zu schützen und die Klimaschutzziele des Bundes und des Landkreises zu erreichen. So werden z.B. durch Außenwanddämmungen die Gas- bzw. Öl-Verbräuche der Immobilien erheblich reduziert. Durch Photovoltaikanlagen kann der eigene Stromverbrauch drastisch verringert werden und der Haushalt ist in Teilen unabhängig von konventionellen Kraftwerken. Hier im Landkreis aktuell natürlich von Kernkraftwerken, die strahlenden Müll erzeugen. Durch die persönlichen vor Ort stattfindenden Förderberatungen sollen, neben Informationen zu den geplanten Maßnahmen, auch Ideen vermittelt werden, weitere CO2-einsparenden Maßnahmen am Gebäude durchzuführen und das persönliches Verhalten in Bezug auf Energieverbräuche zu überdenken.
Über das Förderprogramm werden Zuwendungen für energetische und effizienzsteigernde Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden vergeben. Pro Immobilie, welche sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden muss, seit mindestens 5 Jahren fertiggestellt ist und nicht mehr als 6 Wohneinheiten hat, können maximal 2000 € als nichtrückzahlbaren Zuschuss beantragt werden.

Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier:

Die Gewährung von Zuwendungen erfolgt nach Maßgabe der Zuwendungsgrundsätze. Diese können als pdf-Dokument von dieser Internetseite (siehe unten) heruntergeladen werden. Vorab muss eine min. 1-stündige neutrale Energieberatung durchgeführt worden sein. Diese Energieberatung kann eigenständig beauftragt werden oder mit einem Eigenkostenanteil von 50 €/h über das Umweltamt in Anspruch genommen werden.

Die Förderhöhe ergibt sich aus den angegebenen Fördersätzen in den Zuwendungsrichtlinien. Die Gesamthöhe der Zuwendung ist begrenzt auf maximal 2.000,- EUR pro Immobilie. Eine Zuwendung wird nicht gewährt, wenn die Zuwendungssumme weniger als 500,- EUR beträgt. Zuwendungen mehrerer Einzelmaßnahmen für dieselbe Immobilie dürfen in der Summe die Gesamthöhe von 2.000,- EUR nicht überschreiten.

Förderfähig sind bauliche Maßnahmen an Immobilien, die den Wärmeschutz wesentlich verbessern und nachhaltige Einsparungen von Heizenergie und dadurch CO2-Einsparungen mit sich bringen. Gefördert werden Dämmmaßnahmen am Gebäude wie Außenwand-Dämmung, Fenstererneuerung, Dämmung der Kellerdecke und des Daches.
Des Weiteren sind effizienzsteigernde Maßnahmen an der Haustechnik förderfähig. Sie können die Bargeldzuschüsse für thermische Solaranlagen mit und ohne Kesseltausch, Photovoltaikanlagen oder Biomassekessel erhalten.

Um das Förderprogramm in Anspruch nehmen zu können, meldet sich der Immobilieneigentümer telefonisch oder per Email beim Umweltamt an.

Zusammen mit dem Beratungsprotokoll einer Energieberatung und dem Kostenvoranschlag für die geplante Maßnahme kann der Zuwendungsantrag gestellt werden.
Bei Erhalt der „Bestätigung der Förderfähigkeit“ kann der Auftrag an den Handwerker oder der Materialeinkauf bei Eigenleistung erfolgen. Während der Bauzeit wird ein vom Umweltamt beauftragter Energieberater die förderfähige Umsetzung der Maßnahmen in Augenschein nehmen. Bei erfolgreicher Umsetzung wird abschließend der „Antrag auf Festsetzung“ vom Eigentümer gestellt. Beratend begleitet wird der Antragsteller durch Frau Adam und Herrn Herglotz vom Umweltamt sowie dem Energieberater.

Anmelden zum Förderprogramm können Sie sich unter: