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03.11.2017

Drei Glücksbringer im Landkreis Wolfenbüttel

Gleich drei Glücksbringer kamen am Freitag im Hauptgebäude des Landkreis Wolfenbüttel zusammen. Landrätin Steinbrügge verabschiedete den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger Rolf Meinert in den Ruhestand, verlängerte die Bevollmächtigung des Bezirksschornsteinfegers Mirco Vianello und begrüßte Meinerts Nachfolger Lutz Senkbeil.

Schornsteinfegermeister Meinert, der seit 2004 den Kehrbezirk 10808 betreute, gibt seinen Bezirk zum Ende des Jahres an Lutz Senkbeil ab. Der Kehrbezirk umfasst die Ortschaften Dorstadt, Groß Flöthe, Heiningen, Schladen und Werlaburgdorf im Landkreis Wolfenbüttel, die im Bereich des Landkreises Goslar liegende Ortschaft Neuenkirchen (Ortsteil der Gemeinde Liebenburg) sowie den Stadtteil Wiedelah der Stadt Goslar. Meinert geht nach knapp 26 Jahren als Bezirksschornsteinfeger auf eigenen Wunsch in den wohlverdienten Ruhestand.

Der Schornsteinfegermeister Mirco Vianello führt die Tätigkeit des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers im Kehrbezirk 10803, die er am 15. November 2010 antrat, für weitere sieben Jahre fort. Der Kehrbezirk von Vianello besteht aus den Ortschaften Abbenrode, Destedt, Gardessen, Hem-kenrode und Schandelah im Bereich des Landkreises Wolfenbüttel, den Ortschaften Lauingen und Bornum am Elm im Bereich des Landkreises Helmstedt sowie einzelnen Straßenzügen der Stadt Königslutter am Elm.

Landrätin Christiana Steinbrügge überreichte Senkbeil und Vianello ihre Bestellungsurkunden und verabschiedete und bedankte sich bei Meinert für die stets reibungslose und professionelle Zusammenarbeit. Mit dabei waren auch Frank Dornemann als Vertreter der Schornsteinfeger-Innung Braunschweig sowie Abteilungsleiterin Martina Brandt und die für das Schornsteinfegerwesen zuständige Mitarbeiterin Andrea Klingenberg von der Abteilung „Bauverwaltung und Immissions-schutz“. Diese Abteilung im Amt für Bauen und Planen der Landkreisverwaltung hat die Fachaufsicht über die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger und Bezirksschornsteinfegerinnen inne und nimmt Aufgaben nach dem Schornsteinfeger-Handwerksgesetz wahr.

Das Berufsbild des Schornsteinfegers befindet sich seit dem Jahr 2008 im Wandel: Die früher unbefristete Bestellung als Kehrbezirksinhaber ist jetzt auf sieben Jahre befristet. Das bedeutet, dass sich jeder Kehrbezirksinhaber alle sieben Jahre dem Wettbewerb stellen und sich neu auf seinen Kehrbezirk bewerben muss.

Und auch der Fachkräftemangel geht an dem Handwerk nicht vorbei: Laut Dornemann sucht das Schornsteinfegerhandwerk stets nach Nachwuchs und nimmt jederzeit gerne Bewerbungen auf Ausbildungsstellen entgegen.