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Sonstige Leistungen des Jugendamtes

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Jugendberufshilfe in Pro-Aktiv-Centren

Jugendberufshilfe / Pro-Aktiv-Center (PACE)

Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe

Die Koordinierungsstelle verfolgt die Zielsetzung, soziale Benachteiligung und individuelle Beeinträchtigungen von jungen Menschen zu verringern und ihre soziale, schulische und berufliche Integration zu fördern.
Die Koordinierungsstelle und deren Kooperationspartner agieren dabei an den vielfältigen Schnittstellen von Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Schulen, Maßnahmenträgern der Jugendberufshilfe, Kammern, Betrieben, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter.
Sie stellt Daten und Berichte zum Thema Übergangsmanagement zusammen, führt jährlich die Schülerbefragung durch, fördert und unterstützt die Kommunikation und Kooperation zwischen Jugendhilfe, Anbietern der Jugendberufshilfe, den Schulen und der Agentur für Arbeit.
Darüber hinaus wirkt sie in relevanten Gremien und Arbeitskreisen des Übergangssystems mit.

Im Rahmen des Übergangsmanagements wurde mit allen Beteiligten ein Konzept für die Berufsorientierung und Berufsvorbereitung an der Förderschule und den Haupt- und Realschulen in Stadt und Landkreis abgestimmt. Seit dem Schuljahr 2010/2011 ist dieses Konzept Standard und wird nach Bedarf regelmäßig überprüft und angepasst.
Die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schulen wird durch sozialpädagogische Fachkräfte des Allgemeinen Sozialdienstes des Jugendamtes unterstützt. Dadurch wurden
verbindliche Strukturen geschaffen und die Qualität der pädagogischen Arbeit gesichert.
(s.a. „Sozialarbeit in Schulen“)

Pro-Aktiv-Center (PACE)

Das Pro-Aktiv-Center (PACE) ist ein Projekt der Jugendberufshilfe. Es wird aus Mitteln des Landes Niedersachsen, des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Landkreises Wolfenbüttel gefördert. Träger und Koordinierungsstelle ist der Landkreis Wolfenbüttel.

Mit der individuellen Einzelfallhilfe und den dazugehörigen Aufgaben ist der Caritasverband für Stadt und Landkreis Wolfenbüttel beauftragt. (Näheres unter www.caritas-wolfenbüttel.de)


 Ziel des Projektes ist es, individuell beeinträchtigte und sozial benachteiligte junge Menschen im Alter vom 14. bis zum 27. Lebensjahr im Rahmen von individueller Einzelfallhilfe zu fördern. Hierbei soll gemeinsam mit den jungen Menschen abgestimmt werden, welcher Bedarf besteht und welche Unterstützung benötigt wird, um die Integration in Schule, Ausbildung, Beruf und Gesellschaft zu ermöglichen.

Aufgabe des Projektes ist es, junge Menschen zu unterstützen, die

  • (langzeit-)arbeitslos sind
  • bisher noch keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz gefunden haben
  • noch keine konkreten Vorstellungen über ihre berufliche Zukunft haben


im Wesentlichen handelt es sich dabei um folgende Zielgruppen:

  • Jugendliche ohne ausreichende schulische Qualifikation durch unregelmäßigen Schulbesuch und/oder Lernbeeinträchtigte (z.B. Sonderschüler, Hauptschüler ohne Abschluss, BVJ-Schüler)
  • junge Menschen, die bereits Ausbildungen oder berufliche Maßnahmen abgebrochen oder ohne Erfolg absolviert haben
  • Jugendliche mit psychosozialer Problematik, wie Schulden, Obdachlosigkeit, Straffälligkeit, Sucht, sozialer Isolation und psychischer Beeinträchtigung
  • junge Menschen mit Integrations- und Sprachproblemen

Wichtige Elemente des Pro-Aktiv-Center Beratungsangebotes sind fachkompetente Beratung, Stärkung des Selbstvertrauens und Selbsthilfepotentials sowie Akquise von Praktikum-, Ausbildungs- und Arbeitsstellen. Neben der praktischen Hilfestellung bei Bewerbungen, Begleitungen zu Ämtern etc. spielen Elternarbeit und Gespräche mit Lehrern eine wichtige Rolle.

PACE ist ein offenes Angebot. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos.

Was sollte ich noch wissen?

Die NBank ist Bewilligungsstelle und unterstützt die Träger der Pro-Aktiv-Centren durch fachliche Begleitung, Regionaltreffen und Jahrestagungen. Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (LAG JAW) bietet für die Fachkräfte der Pro-Aktiv-Centren Fortbildungen an und informiert über aktuelle Themen der Jugendberufshilfe.