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Wasserschutzgebiete

Allgemeines

Grundwasser ist ein kostbares Gut, das es zu schützen gilt. Schadstoffbelastungen lassen sich, wenn überhaupt, nur mit einem gewaltigen Aufwand beseitigen. In Deutschland werden rund 64 % des Trinkwassers aus dem Grundwasser gewonnen. Ein wichtiges Instrument zum Schutz und zur Sicherung des Trinkwassers ist die Festsetzung von Wasserschutzgebieten.

Die Einzugsgebiete von Wasserwerken (und Trinkwassertalsperren) müssen besonders geschützt werden. Zu diesem Zweck werden Wasserschutzgebiete durch Verordnungen festgesetzt. Sie sind in mehrere Zonen untergliedert und – je nach der Entfernung von der Quelle oder dem Brunnen – mit unterschiedlich strengen Schutzvorschriften ausgestattet. Im Regelfall handelt es sich dabei um Nutzungseinschränkungen, die beispielsweise für die Bebauung oder im Bereich der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung gelten.

Was muss ich im Wasserschutzgebiet beachten?

Für bestimmte Maßnahmen im Wasserschutzgebiet benötigen Sie eine Erlaubnis, Genehmigung oder eine Verbotsbefreiung (z.B. Versickerungsanlagen, Bohrungen, Lagerung von wassergefährdenden Stoffen, Verwendung von Recyclingbaustoffen). Den entsprechenden Antrag können Sie formlos an die Wasserbehörde des Landkreises Wolfenbüttel richten.