Direkt zu:

Gülle

Nach dem Düngegesetz ist Gülle ein Wirtschaftsdünger aus tierischen Ausscheidungen, auch mit geringen Mengen Einstreu oder Futterresten oder Zugabe von Wasser, dessen Trockensubstanzgehalt 15 vom Hundert übersteigt. Der Begriff Gülle ist daher ausschließlich auf tierische Exkremente beschränkt.

 

Nutzung von Gülle 

Gülle wird zum größten Teil als wirtschaftseigener Dünger auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ausgebracht. Das Ausbringen von Gülle wird grundsätzlich durch die Düngeverordnung geregelt. So unterliegt das Ausbringen auf landwirtschaftlichen Flächen Beschränkungen. Das Ausbringen ist z. B. abhängig von der Jahreszeit, der Beschaffenheit des Bodens und den örtlichen Gegebenheiten (Wasserschutzgebiet).

 

Gülle und ihre Auswirkungen auf die Umwelt 

Die Auswirkungen auf die Umwelt sind nicht zu vernachlässigen. Ammoniumnitrat als ein Bestandteil der Gülle kann in das Grundwasser einsickern und durch Abschwemmung in Oberflächengewässer eingetragen werden. Daneben können auch Geruchsbelästigungen auftreten. Das Ausbringen der Gülle unterliegt daher Beschränkungen. Darüber hinaus kann nicht beliebig viel gedüngt werden. Es sind maximale Düngermengen einzuhalten.