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Aktuelles auf einen Blick

Ein Appell an die Vernunft: Neue Hinweisschilder zur Unfallgefahr an der Kreisstraße 83

03.08.2017

Appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmenden: Simone Hartmann (Polizeikommissariat Wolfenbüttel), Ulrich Schiefke (Polizeistation Schladen), Michael Petrick (Gemeinde Schladen-Werla), Martin Hortig (Erster Kreisrat Landkreis Wolfenbüttel), Jürgen Fricke (Leiter Straßenverkehrsabteilung Landkreis Wolfenbüttel), Horst Bittner und Gerhard Schmidt (beide Verkehrswacht Wolfenbüttel). © Landkreis Wolfenbüttel
Zehn, zum Teil schwere, Motorradunfälle seit 2014 – die Kurve am Parkplatz auf der K 83 zwischen Werlaburgdorf und Altenrode ist eine Gefahrenstelle. „Es betrifft vor allem junge, männliche Fahranfänger. Bei neun der zehn Unfälle waren die beteiligten Personen junge Männer“, hat Jürgen Fricke die Unfallhäufung erklärt. Bereits seit April des Jahres ist vor der Kurve die Geschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer begrenzt. In der Kurve gilt dann Tempo 50. Trotzdem geschehen immer noch Unfälle. Der Leiter der Straßenverkehrsabteilung hat daher zusammen mit der Verkehrswacht Wolfenbüttel für neue Hinweisschilder zur Unfallgefahr gesorgt, die von der Kreisstraßenmeisterei aufgestellt wurden.

Seit 2015 ist die Kurve in der Nähe der Autobahnunterführung der K 83 immer wieder Thema bei der Verkehrsunfallkommission. Mitglieder sind die Polizei, die Straßenverkehrsabteilung sowie die Kreisstraßenmeisterei. Im April wurden schließlich Geschwindigkeitsbegrenzungen für diesen Bereich der Kreisstraße angeordnet. Um Verkehrsteilnehmende auf die gefährliche Kurve hinzuweisen wurden nun die Hinweisschilder vor den offiziellen Verkehrsschildern aufgestellt. Die Verkehrswacht Wolfenbüttel steuerte die Hälfte der notwendigen Summe bei.

Dies sei ein Appell an die Vernunft, so Fricke. Sich an die geltenden Geschwindigkeiten zu halten sei das eine, so Fricke weiter, das andere sei, die eigene Fahrweise an die Straßenverhältnisse anzupassen. Dass Selbstüberschätzung eine Gefahr für Leib und Leben ist, auch von anderen Menschen, verdeutlicht Ulrich Schiefke von der Polizeistation Schladen: „Im Juni wollte ein junger Motorradfahrer zeigen, wie gut er fahren kann, überfuhr und verletzte seinen Freund. Der hatte seinen fahrenden Freund mit dem Smartphone gefilmt.“

Auf einen Erfolg der Maßnahme hofft auch Simone Hartmann, Verkehrssicherheitsberaterin des Polizeikommissariats Wolfenbüttel. Die Schilder seien eine gute Maßnahme, um für die Gefahrenstelle zu sensibilisieren.
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