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Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten


Besondere soziale Schwierigkeiten entstehen durch die Verknüpfung von besonderen Lebensverhältnissen mit sozialen Schwierigkeiten, die von den Betroffenen nicht selbstständig bewältigt werden können.

Besondere Lebensverhältnisse können (nach § 1 Abs. 2 der Verordnung nach § 69 SGB XII) sein:
 eine ungesicherte wirtschaftliche Lebensgrundlage,
 nicht vorhandene Wohnung oder unzureichende Wohnverhältnisse,
 gewaltgeprägte Lebensumstände,
 Entlassung aus einer geschlossenen Einrichtung,
 vergleichbare nachteilige Lebensumstände.

Ziel der Hilfe ist es, betroffene Personen zu einer selbstständigen Lebensbewältigung im Alltag entsprechend ihren Möglichkeiten zu befähigen und eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Anspruch auf diese Hilfe haben Personen, die in derart schwierige, mit besonderen sozialen Schwierigkeiten verbundene Lebensverhältnisse geraten sind, dass sie diese aus eigener Kraft nicht überwinden können. Die besonders schwierigen Lebensverhältnisse bzw. die sozialen Schwierigkeiten müssen sich durch einen besonderen Schweregrad von den allgemeinen Lebenskrisen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Ehezerwürfnissen und dergleichen deutlich unterscheiden.

Die Leistungen der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sind nachrangig gegenüber den Leistungen anderer Sozialleistungsträger/ Rehabilitationsträger sowie anderen Vorschriften des SGB XII (Sozialhilfe), soweit diese den Bedarf in vollem Umfang decken.

Bei der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten wird, abweichend vom Grundsatz des Nachrangs der Sozialhilfe auf die Anrechnung von Einkommen und Vermögen verzichtet soweit im Einzelfall Dienstleistungen erforderlich sind.

Die Hilfe umfasst alle notwendigen Maßnahmen, um die besonderen Schwierigkeiten zu beseitigen, die einer Integration in die Gesellschaft entgegenstehen. Hierzu gehören vor allem:
 Beratung und persönliche Betreuung der Hilfesuchenden und für ihre Angehörigen,
 Hilfe bei der Beschaffung einer Wohnung,
 Maßnahmen zur Erlangung eines Arbeitsplatzes und
 Hilfen zur Bewältigung des Alltagslebens.

Die vorstehenden Leistungen werden insbesondere durch ambulante Hilfeangebote erbracht, wie
 Tagesaufenthalte,
 ambulante Hilfen
 Übergangswohnungen und - soweit diese ambulanten Maßnahmen nicht ausreichen - durch stationäre Wohnangebote.


An wen muss ich mich wenden?
An das Sozialamt Ihrer Gemeinde oder direkt an das Amt für Arbeit und Soziales des Landkreises Wolfenbüttel, Harztorwall 25, 38300 Wolfenbüttel.


Welche Fristen muss ich beachten?
Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten wird frühestens ab dem Tag gewährt, an dem die zuständige Stelle Kenntnis von der Bedarfslage erlangt hat. Außerdem müssen alle Voraussetzungen zur Gewährung der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten erfüllt sein.


Rechtsgrundlage
Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII)

Ihr Ansprechpartner/in

Frau Sophie
Schneeberg

Abteilung 502 Asyl und Haushalt

Harztorwall 25
38300 Wolfenbüttel
Telefon (05331) 84 834
Telefax (05331) 84 320
E-Mail s.schneeberg@lk-wf.de

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