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Themen & Angebote

Bürgerschaftliches Engagement


Kurzinfo

Die Anregung zu bürgerschaftlichem Engagement und die damit verbundene Etablierung einer Anerkennungskultur werden in Zukunft zu einer zentralen Aufgabe für Kommunen werden. Die Ausgangssituation ist zurzeit folgende: In den kommunalen Haushalten sind begrenzte und immer knapper werdende Ressourcen vorhanden und damit wird die Notwendigkeit der Dienstleistungsangebote und zur Stärkung der Identifikation der Bürger mit ihren Gemeinden immer wichtiger.


Handlungsempfehlungen

Die Bertelsmann Stiftung hat den „Wegweiser Demographischer Wandel“ entwickelt. Er soll Kommunen bei der Gestaltung des demographischen Wandels vor Ort helfen und erste Handlungsbedarfe und -optionen aufzeigen.
Zum Thema bürgerschaftliches Engagement hat die Stiftung folgende Handlungsempfehlungen:

Förderung von Identität und bürgerschaftlichem Engagement:
1). Anerkennungskultur entwickeln und vorleben:
Einbindung ehrenamtlicher Angebote in den kommunalen Internetauftritt und die kommunale Pressearbeit; Auszeichnung besonderer Aktivitäten; regelmäßige Berichterstattung über bürgerschaftliche Aktivitäten in den Ausschüssen und Gemeinderatsversammlungen; aufzeigen von Raum für selbständige Handlungsmöglichkeiten; aktive Werbung für die Einbindung bürgerschaftlichen Engagements von Seiten der Politik und der Verwaltung; Öffnung der kommunalen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Senioreneinrichtungen für das bürgerschaftliche Engagement.

2). Unterstützungsstrukturen aufbauen:
In Form von Seniorenbüros, Büro des Ehrenamts, Zentrale Vernetzungsstelle und verlässliche Ansprechpartner, Bildung und Unterstützung von Netzwerken; mögliches Aufgabenspektrum eines Netzwerkes zur Stärkung der Bürgermitwirkung; Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements und aufzeigen konkreter Mitwirkungsmöglichkeiten; Akzeptanzförderung und Öffnung privater und öffentlicher Institutionen für bürgerschaftliche Kooperationsformen; wechselseitige Information und Kommunikation über Themen, Projekte und Möglichkeiten der Bürgermitwirkung; Angebot von Qualifizierungsmaßnahmen; Initiierung von Public-Private-Partnership-Modellen; finanzielle Mittel müssen bereitgestellt werden.

3). Identität der Bürger mit ihrer Kommune anstiften – „Wir“-Gefühl - Identitätsstiftende Aktivitäten, „Markt der Möglichkeiten“ mit Vereinen oder Veranstaltungen mit Jugendlichen oder älteren Menschen

4). Potenziale des Alters nutzen:
Nutzung des Erfahrungswissens Älterer; ehrenamtliche Tätigkeiten von Senioren forcieren durch Bestandsaufnahme und Vermittlung von Einsatzmöglichkeiten; Durchführung von aktivierenden Befragungen und Initiierung neuer Beteiligungsverfahren wie Zukunftswerkstätten, Bürgerforen oder Gemeinsinn-Werkstätten; Qualifizierungsangebote für ehrenamtliche tätige Senioren.

5). Dialog der Generationen initiieren und begleiten

Ihr Ansprechpartner/in

Weiterführende Informationen

  Bürger engagieren sich » 169KB

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