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Themen & Angebote

Interkommunale und regionale Kooperationen


Kurzinfo

Kooperationen sind ein sinnvolles Instrument, insbesondere für kleinere Gemeinden im ländlichen Raum, um dem Ausdünnungstrend gegenzusteuern. Durch das Zusammenwirken mehrerer benachbarter Gemeinden können die negativen Entwicklungen gebremst und die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen getroffen werden. Dazu ist aber auch ein gemeinsames Vorgehen von Politik, Verwaltung und Bürgern notwendig. (Bertelsmann Stiftung) Kooperationen können sich für die verschiedensten Handlungsfelder zusammenfinden. Für stagnierende Gemeinden bietet sich z.B. die interkommunale Kooperation im Bereich der Siedlungsentwicklung an.
In bereits schrumpfenden Gemeinden sollte eine aktive interkommunale Kooperation für die Konzentration wichtiger Infrastrukturangebote in den Zentren im ländlichen Raum angestrebt werden.
Als Vorbilder sind hier beispielhaft zu nennen:
- Programm Regionen Aktiv des Bundeslandwirtschaftsministeriums
- LEADER+ Programm der EU
Für weitere Beispiele siehe auch die Ausführungen zu den einzelnen Handlungsfeldern
Bis in die 1990er Jahre war die Zusammenarbeit von Kommunen eher eine Ausnahme, Konkurrenzdenken, die Furcht vor der Abwerbung von Betrieben und Einwohnern, sowie Befürchtungen an Steuerkraft zu verlieren, machte dieses meist unmöglich. Durch den demografischen Wandel und damit den Verlust von Bewohnern und Steuerzahlern wird der Weg der Kommunen im Alleingang immer schwieriger. Durch Zusammenarbeit können die Kommunen wieder neue Chancen schaffen und sich in der Konkurrenz zu Anderen durchsetzen.

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Weiterführende Informationen

  Kooperationsbeispiele » 67KB

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