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Themen & Angebote

Bauaufsicht - Häufig gestellte Fragen


An wen muss ich mich wenden?
Hier finden Sie Ihren zuständigen Sachbearbeiter im Bauamt des Landkreis Wolfenbüttel.

Bitte vereinbaren Sie nach Möglichkeit einen Termin für eine Bauberatung. Wir können Ihnen dann auch mitteilen, welche Unterlagen Sie für Ihre Fragestellung zur Beratung mitbringen sollten. Durch eine Vorabsprache können Sie und wir uns auf das Gespräch angemessen vorbereiten und wir Sie gezielt beraten.

Bauordnungsrechtliche Nachbarbeschwerden richten Sie bitte schriftlich an die Bauverwaltung des Landkreises Wolfenbüttels.


Häufig gestellte Fragen, die an dieser Stelle nur allgemein beantwortet werden können:

- Was ändert sich im Wesentlichen bei der neuen Bauordnung?
Bitte schauen Sie hier.

Wo bekomme ich die erforderlichen Antragsformulare?
Die Formulare stehen Ihnen hier oder beim Bürger- und Unternehmensservice Niedersachsen (BUS Niedersachsen) Online zur Verfügung.
Die Vordrucke erhalten Sie auch bei Ihrer zuständigen Bauaufsichtsbehörde oder aber in der Regel auch bei Ihrer Samt- oder Einheitsgemeinde.

- In wie vielen Ausfertigungen ist ein Bauantrag einzureichen?
Bauantragsunterlagen sind in 3-facher Ausfertigung über die zuständige Samt- oder Einheitsgemeinde einzureichen. Die erforderlichen Bauvorlagen ergeben sich aus der Bauvorlagenverordnung. Wichtig ist ein aktueller amtlicher Lageplan, in dem das Bauvorhaben eingetragen und vermaßt ist.
Unterlagen für eine Bauanzeige gemäß § 62 NBauO sind in 2-facher Ausfertigung ausschließlich über die zuständige Samt- oder Einheitsgemeinde einzureichen.

- Wie lang ist eine Baugenehmigung gültig?
Eine erteilte Baugenehmigung ist 3 Jahre ab dem Tag ihrer Erteilung gültig. Diese Geltungsdauer bezieht sich seit der Änderung der Nieders. Bauordnung zum 01.11.2012 auch auf genehmigungsfreie Baumaßnahmen gemäß § 62 NBauO (Bauanzeige).
Falls Sie erst zu einem späteren Zeitpunkt mit den Baumaßnahmen beginnen wollen, muss eine Verlängerung der Baugenehmigung oder der Bauanzeige vor dem Fristablauf schriftlich beantragt werden. Das gilt auch, wenn die Bauarbeiten länger als drei Jahre unterbrochen worden sind. Durch die Bauaufsicht wird geprüft, ob sich, z.B. durch Gesetzesänderungen, weitere Anforderungen an das geplante Bauvorhaben ergeben. Eventuell können durch die Prüfung weitere Bauvorlagen erforderlich werden. Im ungünstigsten Fall widerspricht das von Ihnen geplante Bauvorhaben nicht mehr dem öffentlichen Baurecht und ist somit nicht mehr genehmigungsfähig.

- Was kostet der Spaß?
Die Genehmigungsgebühren richten sich nach der Baugebührenordnung, die jährlich angepasst wird. Für die verschiedenen Gebäudearten werden unterschiedliche Rohbauwerte veranschlagt. Berechnungsgrundlage ist das Volumen des geplanten Bauvorhabens. Auslagen für eine Beteiligung anderer Behörden sind hierbei nicht berücksichtigt.

- Welcher Lageplan wird benötigt?
Im Regelfall ist ein aktueller „einfacher Lageplan“ für einen Neubau oder Anbau ausreichend. Der „Qualifizierte Lageplan“ ist auf Grundstücken mit dichter Bebauung oder ungewissem Grenzverlauf anzuraten.
Bei Nutzungsänderungen ist ein Auszug aus der Liegenschaftskarte ausreichend.
Lagepläne sind erhältlich beim zuständigen Katasteramt in Wolfenbüttel oder SZ-Lebenstedt (für die Samtgemeinde Baddeckenstedt) oder bei einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur.

- Wo sind Auszüge aus Bebauungsplänen zu bekommen?
Kopien von Bebauungsplänen mit den dazugehörigen schriftlichen Festsetzungen und örtlichen Bauvorschriften sind bei den zuständigen Samt- und Einheitsgemeinden erhältlich. Idealer Weise sollte ein Lageplan vorgelegt werden, damit ein Bebauungsplan grundstücksgenau zugeordnet werden kann.

Was ist bei Nebengebäuden an der Grenze zu beachten?
Zu den Nebengebäuden zählen u.a. Garagen, Carports (offene Kleingaragen), Abstellräume und Gartenhäuser. Entscheidend ist, dass die baulichen Anlagen keine Aufenthaltsräume und keine Heizungsanlagen enthalten.
Die Gebäude dürfen, einschließlich der Dachüberstände, eine Gesamtlänge an einer Grenze von 9,00 m nicht überschreiten. Für die gesamte Grenzlänge zu den Nachbargrundstücken sind 15,00 m zulässig.
Die Nebengebäude dürfen eine Höhe von 3,00 m ab dem gewachsenen Gelände nicht überschreiten. Bei einem Spitzdach oder geneigten Dach ist die Höhe in einem Abstand von 3,00 m zur Grundstücksgrenze maßgeblich.
Darüber hinaus ist durch den Eigentümer des Nachbarflurstückes eine Baulast erforderlich.
Die Bauvorhaben müssen ohne Dachüberstand direkt an der Grenze errichtet werden. Andernfalls ist ein Abstand von mindestens 1,00 m ab Dachrinne einzuhalten.

Welchen Abstand muss eine Garage oder ein Carport und der öffentlichen Verkehrsfläche einhalten?
Die Abstände werden in der Garagen- und Stellplatzverordnung (GaStplVO) geregelt.
Vor Garagentoren und Schranken von Garagen sowie vor anderen, die freie Zufahrt in die Garage zeitweilig hindernden Anlagen muss ein ausreichender Stauraum auf dem eigenen Grundstück vorhanden sein. In der Regel werden hierfür mindestens 5,00 m angenommen.
Bei Carports müssen mindestens 3 m Länge vorhanden sein.


- Wie hoch darf ein Zaun werden?
Sofern durch die zuständige Gemeinde keine Satzung oder Bauvorschrift vorgegeben ist, darf ein Zaun bis zu einer Höhe von 2,00 m über vorhandenem, natürlichen Gelände errichtet werden. Steigt oder fällt das Gelände ist der Zaun entsprechend anzupassen. Die Zaunpfähle müssen die Höhe ebenfalls einhalten.

- Wer darf einen Bauantrag einreichen? Wer darf als Entwurfsverfasser tätig sein?
Hierfür ist in jedem Fall ein Entwurfsverfasser gem. § 53 Nieders. Bauordnung erforderlich. Vorlageberechtigt sind in die entsprechenden Listen eingetragene Architekten oder Bauingenieure, Maurer-, Betonbau- oder Zimmerermeister sowie Hochbautechniker.


Für darüber hinaus gehende Fragen, wenden Sie sich bitte an einen Entwurfsverfasser.

Ihr Ansprechpartner/in

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