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Kampfhunde


Alle Bundesländer haben Gesetze bzw. Verordnungen zur Abwehr der von Hunden ausgehenden Gefahren erlassen. Da die Gefahrenabwehr in die Kompetenz der Länder fällt, sind die Regelungen unterschiedlich. Z. T. unterliegen die Hunde aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten, als gefährlich eingeschätzten Rasse bestimmten Restriktionen (wie z. B. einer Anlein- oder Maulkorbpflicht außerhalb der Privatwohnung oder eines ausbruchsicheren Grundstücks), z. T. werden auffällig gewordene Hunde - unabhängig von ihrer Rasse - entsprechend reglementiert.

In Niedersachsen sind Hunde so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgehen. Unabhängig von ihrer Rassezugehörigkeit werden solche Hunde reglementiert, die eine gesteigerte Aggressivität aufweisen und für die die behördliche Feststellung der Gefährlichkeit getroffen worden ist.

Für die Haltung eines solchen gefährlichen Hundes wird eine Erlaubnis benötigt. Im Rahmen des Erlaubnisverfahrens ist u. a. die Fähigkeit des Hundes zu sozialverträglichem Verhalten durch einen Wesenstest nachzuweisen. Weiterführende Informationen z. B. zum Wesenstest finden Sie hier.

Es können auch Maulkorb- und Leinenpflichten oder andere Auflagen unabhängig von der Feststellung der Gefährlichkeit oder einer Erlaubnis verhängt werden.

Durch das Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde wurde auf Bundesebene ein Einfuhr- und Verbringungsverbot für bestimmte Hunderassen festgelegt. Hierbei handelt es sich um Hunde der Rassen Pittbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden. Hunde weiterer Rassen sowie deren Kreuzungen miteinander oder mit anderen Hunden, für die nach den Vorschriften des Landes in dem der Hund ständig gehalten werden soll, eine Gefährlichkeit vermutet wird, dürfen aus dem Ausland nicht in dieses Land eingeführt oder verbracht werden (§ 2 HundVerbrEinfG).

Welche Unterlagen werden benötigt?
•Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde
•Wesenstest
•Sachkundenachweis

Welche Gebühren fallen an?
Die Gebühren erfahren Sie bei der zuständigen Erlaubnisbehörde.

Welche Fristen muss ich beachten?
Die Unterlagen sind der zuständigen Erlaubnisbehörde innerhalb von 3 Monaten vorzulegen, um das Vorliegen der Erlaubnisvoraussetzungen zu prüfen. Die Frist kann auf Antrag um höchstens 3 Monate verlängert werden.

Rechtsgrundlage
•Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)

Was sollte ich noch wissen?
In einigen Gemeinden wird für gefährliche Hunde eine höhere Hundesteuer erhoben. Grundlage dafür ist die Hundesteuersatzung der jeweiligen Gemeinde.

Einige Gemeinden und Städte haben gesonderte kommunale Vorschriften zum Führen von Hunden in der Öffentlichkeit, auf Spielplätzen etc.

Ihr Ansprechpartner/in

Herr Friedrich-Wilhelm
Garbe

Abteilung 322 Verbraucherschutz- und Veterinärangelegenheiten

Dietrich-Bonhoeffer-Str. 8
38300 Wolfenbüttel
Telefon (05331) 84 782
Telefax (05331) 84 781
E-Mail f.w.garbe@lk-wf.de

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Herr Eberhard
Kuhnt

Abteilung 322 Verbraucherschutz- und Veterinärangelegenheiten

Dietrich-Bonhoeffer-Str. 8
38300 Wolfenbüttel
Telefon (05331) 84 784
Telefax (05331) 84 781
E-Mail e.kuhnt@lk-wf.de

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