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Asylangelegenheiten


In Deutschland haben politisch Verfolgte einen Anspruch auf Anerkennung als Asylberechtigte (Grundgesetz Art. 16 a) oder als Flüchtlinge im Sinne des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28.06.1951 (Genfer Flüchtlingskonvention). Wer dieses Recht in Anspruch nehmen will, muss sich einem Anerkennungsverfahren unterziehen.

Ablauf des Verfahrens:
Meldet sich ein Asylsuchender bei der Grenzbehörde, leitet sie ihn an die nächstgelegene Erstaufnahmeeinrichtung weiter, deren Einrichtung und Unterhaltung dem jeweiligen Land obliegt. Dies gilt allerdings nicht, wenn bei ihm die Voraussetzungen für die Verweigerung der Einreise vorliegen, etwa weil er aus einem sicheren Drittstaat einreist. Sofern sich ein Ausländer erst im Inland als Asylsuchender zu erkennen gibt, wird er ebenfalls zunächst an die nächstgelegene Erstaufnahmeeinrichtung verwiesen. Niedersachsen unterhält mit den Zentralen Aufnahme- und Ausländerbehörden (ZAAB) in Braunschweig und Oldenburg zwei Aufnahmeeinrichtungen.

Asylbewerber stellen dann ihren Asylantrag. Dabei erfolgt ein Datenabgleich mit dem Ausländerzentralregister (AZR) und es wird eine Aufenthaltsgestattung erteilt, die ein vorläufiges Bleiberecht zur Durchführung des Asylverfahrens in der Bundesrepublik gewährt.

Anschließend erfolgt die gesetzlich vorgeschriebene, nicht öffentliche Anhörung des Asylbewerbers (§ 25 AsylVfG) durch einen Bediensteten des Bundesamtes. Dazu muss der Asylbewerber persönlich erscheinen und seine Verfolgungsgründe darlegen. Danach fällt eine Entscheidung über den Asylantrag. Maßgeblich ist dabei grundsätzlich das individuelle Einzelschicksal.

Die Entscheidung über den Asylantrag ergeht schriftlich und enthält eine Begründung. Sie wird dem Asylbewerber mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zugestellt.

An wen muss ich mich wenden?
Stellen Sie Ihren Antrag bitte in einer der Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die sich jeweils in unmittelbarer Nähe Ihrer Erstaufnahmeeinrichtung befinden.

Welche Unterlagen werden benötigt?
Sämtliche vorhandenen Urkunden, die Ihre Identität sowie Ihren Lebensgang belegen

Rechtsgrundlage
Grundgesetz Art. 16 a
Asylverfahrensgesetz §§ 2, 3
Aufenthaltsgesetz §§ 25, 60
Was sollte ich noch wissen?
Auf der Internetseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finden Sie weitere Informationen zum Asylverfahren.


Ihr Ansprechpartner/in


Servicetelefon der Ausländerabteilung 321

Abteilung 321 Ordnungs-, Rettungs- und Feuerwehrwesen

Lange Straße 26
38300 Wolfenbüttel
Telefon (05331) 84 300
Telefax (05331) 84 366
E-Mail abh@lk-wf.de

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