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Allgemeiner Arten- und Biotopschutz


Der allgemeine Arten- und Biotopschutz dient dem Schutz der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten. Er ist im Bundesnaturschutzgesetz in den §§ 37 bis 41 geregelt.

Es ist verboten,

- wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten

- wildlebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten (wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen dürfen aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnommen und angeeignet werden)

- Lebensstätten wildlebender Tiere und Pflanzen zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Es ist weiterhin verboten,

- die Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen, Hochrainen und ungenutzten Grundflächen sowie an Hecken und Hängen abzubrennen oder nicht land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich genutzten Flächen so zu behandeln, dass die Tier- und Pflanzenwelt erheblich beeinträchtigt wird,

- Bäume, die
a) außerhalb des Waldes,
b) außerhalb von Kurzumtriebsplantagen oder
c) außerhalb gärtnerisch genutzten Grundflächen
stehen,

- Hecken,

- lebende Zäune,

- Gebüsche und

- andere Gehölze

in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.

Ihr Ansprechpartner/in

Frau Ulrike
Wronski

Abteilung 670 Natur- und Landschaftsschutz

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel
Telefon (05331) 84 358
Telefax (05331) 84 839
E-Mail u.wronski@lk-wf.de

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