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Überschwemmungsgebiete


In Deutschland wird zur Festlegung von Überschwemmungsgebieten nach dem Wasserhaushaltsgesetz des Bundes (WHG) bzw. dem Niedersächsischen Wassergesetz (NWG) in der Regel ein sogenanntes 100-jährliches Hochwasser zugrunde gelegt. Als 100-jährliches Hochwasser gilt ein Hochwasserereignis, das im statistischen Durchschnitt alle 100 Jahre auftritt.

Durch die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten wird den Flüssen der notwendige Platz in ihrer natürlichen Flussaue gesichert d.h. bei Hochwasser kann der Fluss sich weiter in der Natur ausbreiten. Das Freihalten der gefährdeten Gebiete in den Flussauen ist eine wirtschaftliche und zweckmäßige Variante des vorbeugenden Hochwasserschutzes.

Bei der Ausweisung von Überschwemmungsgebieten wird in den amtlichen Verordnungskarten nur das dargestellt, was sich in der Natur bei entsprechenden Wasserständen von selbst einstellt. Oder anders ausgedrückt: Überschwemmungsgebiete werden bei Hochwasser immer überschwemmt - auch ohne staatliche Ausweisung.

Alle vorhandenen Gebäude genießen Bestandsschutz. Das gilt auch für die vorhandenen Zäune, die Nutzung und die Bepflanzung der betroffenen Grundstücke.

Kraft Gesetzes (§ 78 Wasserhaushaltsgesetz) gelten für die Bürgerinnen und Bürger in einem Überschwemmungsgebiet trotzdem Nutzungseinschränkungen, soweit sie bestimmte Veränderungen planen.

Unter anderem dürfen dort nicht ohne Genehmigung der Wasserbehörde
• Grünland umgebrochen,
• die Erdoberfläche erhöht oder vertieft,
• bauliche Anlagen hergestellt oder geändert,
• Baum- oder Strauchpflanzungen hergestellt
• sowie Stoffe, die den Hochwasserabfluss hindern können (Holz, Steine, Sand, Erde etc.) gelagert werden.

Die Karten, aus denen die Grenzen der gesicherten Überschwemmungsgebiete ersichtlich sind, können während der Dienstzeiten bei der unteren Wasserbehörde kostenlos eingesehen werden. Die Verordnungen, einschließlich der dazugehörigen Pläne für die bereits festgesetzten Überschwemmungsgebiete, finden Sie unten auf dieser Seite.

Sie können auch den unten verfügbaren Vordruck nutzen und die Information, ob sich ihr Grundstück in einem Überschwemmungsgebiet befindet, bei der unteren Wasserbehörde erfragen.


Überschwemmungsgebiete im Landkreis Wolfenbüttel:

Im Landkreis Wolfenbüttel bestehen zurzeit an folgenden Gewässern vorläufig gesicherte oder festgesetzte Überschwemmungsgebiete:

• Altenau (Status: festgesetzt)
• Brückenbach (Status: festgesetzt)
• Flote (Status: festgesetzt)
• Fuhse (Status: festgesetzt)
• Kanal-Ilse (Status: festgesetzt)
• Oker (Status: festgesetzt)
• Warne (Status: festgesetzt)
• Wabe (Status: festgesetzt)
• Innerste (Status: vorläufig gesichert)
• Winnigstedter Tiefenbach (Status: festgesetzt)
• Weddebach (Status: vorläufig gesichert)
• Flote (Status: festgesetzt)

Ihr Ansprechpartner/in

Frau Ute
Bockelmann

Abteilung 641 ( Wasser- und Abfallwirtschaft, Bodenschutz )

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel
Telefon (05331) 84 393
Telefax (05331) 84 465
E-Mail u.bockelmann@lk-wf.de

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Frau Monika
Tuchen-Fischer

Abteilung 641 (Untere Wasserbehörde)

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel
Telefon 84 378
Telefax 84 465
E-Mail m.tuchen-fischer@lk-wf.de

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Frau Christiane
Elias

Abteilung 641 ( Wasserrecht )

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel
Telefon (05331) 84 431
Telefax (05331) 84 465
E-Mail c.elias@lk-wf.de

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