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Datum: 09.04.2020

Fristverlängerung bei der Umschreibung ausländischer Führerscheine

Führerscheine, die im Ausland ausgestellt wurden, gelten noch ein halbes Jahr. Das gilt ab dem Zeitpunkt, an dem die Inhaberinnen und Inhaber dieser Fahrerlaubnis einen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland anmelden. In einer Allgemeinverfügung des Landkreises Wolfenbüttel vom 2. April 2020 wurde diese Frist auf zwölf Monate verlängert. Bedingt durch die Corona-Krise sind die Fahrschulen geschlossen. Die betroffenen Personen können die für die Umschreibung erforderliche Ausbildung unter Umständen nicht fristgerecht durchlaufen. Damit diese Personen nicht unverschuldet ohne gültigen Führerschein sind, wurde diese Regelung getroffen. Diese Fristverlängerung endet spätestens mit Ablauf des 1. April 2021.

Nicht betroffen sind Inhaberinnen und Inhaber von Fahrerlaubnissen aus EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen (Vertragsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums). Die Ausstellung eines deutschen Führerscheins als Nachweisdokument ist nicht erforderlich.

Die Allgemeinverfügung wurde im Amtsblatt vom 6. April 2020 veröffentlicht: