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Datum: 05.04.2020

Wertschätzung zeigen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die Ausnahmesituation, die uns die Corona-Krise beschert, dauert nun schon mehrere Wochen an. Aber daran gewöhnt haben sich wohl die wenigsten von uns. Die geschlossenen Läden, Schulen, Einrichtungen und vieles mehr, sorgen immer noch für ein einsames Bild in den Innenstädten und Dorfmittelpunkten.

Die meisten Leute haben Verständnis für die Schutzmaßnahmen und wahren Distanz – auch wenn sie einmal aus der Wohnung müssen, um einkaufen zu gehen oder zur Arbeit zu fahren. Nur sehr wenige Menschen sind uneinsichtig oder verstoßen gegen die Maßnahmen. Dadurch helfen alle bei der Eindämmung und Bekämpfung des Corona-Virus und dafür sind wir Ihnen dankbar.

Besonderer Dank gilt allerdings den Menschen, die unser tägliches Leben und unsere Versorgung aufrechterhalten. Das sind zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte in Krankenhäusern und Heimen, oder Arzthelferinnen und -helfer in Praxen. Das sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Supermärkten, aber zum Beispiel auch Reinigungskräfte, deren Arbeit für die Einhaltung von Hygieneregeln unabdingbar geworden ist. Während viele andere Berufsgruppen zurzeit einen Gang zurückschalten müssen, wird die Arbeit anderer in dieser Zeit wichtiger. 

Diese Berufsgruppen verdienen unseren Dank und unsere Wertschätzung jetzt ganz besonders. Mancherorts hört man, dass Mitarbeitende in Supermärkten angepöbelt werden, da sie nicht ständig alle möglichen Griffe und Flächen desinfizieren oder da sie die Nutzung von Einkaufswagen anmahnen oder darauf achten, dass nur die haushaltsüblichen Mengen eingekauft werden. Das ist manchmal unbequem, vielleicht auch lästig und trotzdem richtig, weil Hygiene- und Abstandsmaßnahmen unserem Schutz dienen und das Angebot für alle reichen soll. Anfeindungen in dieser ohnehin schwierigen Lage sind deshalb unakzeptabel. Die Situation ist für uns alle ungewöhnlich – da hilft es nicht, den guten Umgangston zu verlieren.

Vor allem in diesen Zeiten gilt: Seien Sie solidarisch. Gehen Sie respektvoll miteinander um. Sagen Sie öfter mal danke! Helfen Sie, die Situation zu entspannen. Zaubern Sie Anderen ein Lächeln ins Gesicht! So wird es für uns alle leichter sein, die Corona-Krise zu überstehen. 

Bleiben Sie gesund.

Christiana Steinbrügge, Landrätin
Detlef Kaatz, Bürgermeister Gemeinde Cremlingen
Marco Kelb, Bürgermeister Samtgemeinde Sickte
Klaus Kubitschke, Bürgermeister Samtgemeinde Baddeckenstedt
Marc Lohmann, Bürgermeister Samtgemeinde Oderwald
Andreas Memmert, Bürgermeister Gemeinde Schladen-Werla
Dirk Neumann, Bürgermeister Samtgemeinde Elm-Asse
Thomas Pink, Bürgermeister Stadt Wolfenbüttel