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07.10.2019

1. Wolfenbütteler Inklusions-Workshop: Auftakt für den kommunalen Handlungsplan Inklusion

Rund 200 Teilnehmende haben auf dem 1. Wolfenbütteler Inklusions-Workshop Ziele erarbeitet, die in den Handlungsplan Inklusion einfließen werden. Zu dem Workshop am 2. Oktober 2019 in der Lindenhalle in Wolfenbüttel hatte der Landkreis Wolfenbüttel Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, Verbänden, Gruppen und Verwaltungen aus dem Landkreis eingeladen. Die Ziele sollen ab diesen November bis Ende Januar 2020 in Arbeitsgruppen für den Handlungsplan ausgearbeitet werden. Anschließend werden sich die politischen Gremien des Landkreises mit dem Plan auseinandersetzen. Mit dem Handlungsplan werden alle Inklusionsmaßnahmen der Landkreisverwaltung gebündelt und zentral geplant.

„Wir verstehen unter Inklusion, dass jeder Mensch dazu gehört, egal welche Sprache er spricht oder ob er eine Behinderung hat. Es ist normal verschieden zu sein“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge in ihrer Begrüßung. Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche kommunalen Handelns berührt“, so Steinbrügge.

„Viele Kommunen haben sich gerade in diesem Jahr auf den Weg gemacht. Wolfenbüttel ist in guter Gesellschaft und mit unserer heutigen Veranstaltung haben wir gute Aussichten auf dem Feld der Inklusion im vorderen Bereich der Bewegung zu sein. Vielleicht wird man demnächst vom Wolfenbütteler Weg zur Inklusion reden“, sagte Bernd Retzki, Dezernent des Landkreises Wolfenbüttel für Schule, Jugend und Soziales.

Die Teilnehmenden erarbeiteten in acht Themenbereichen, etwa Wohnen, Arbeiten, inklusive Verwaltung oder Mobilität und Barrierefreiheit, Ziele. An diesen arbeiten die Arbeitsgruppen ab November weiter, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln. „Ich freue mich, wenn alle, die hier sind, sich gleich für die Arbeitsgruppen eintragen. Das Ziel hier war es, einen Anfang zu finden. Jetzt werden wir gemeinsam das Thema weiterentwickeln“, so Retzki. Die politische Diskussion und Entscheidung soll in der ersten Jahreshälfte 2020 erfolgen. Mit einem Fachtag in der zweiten Jahreshälfte wird der Handlungsplan öffentlich vorgestellt und diskutiert.