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17.12.2018

Falk Hensel übernimmt Vorsitz im Stiftungsrat der Stiftung Zukunftsfonds Asse

„Wir stiften Zukunft!“ – so lautet das Motto der Stiftung Zukunftsfonds Asse. Nach drei Jahren wurde am 22. November 2018 satzungsgemäß ein neuer Vorstand im Stiftungsrat gewählt. Falk Hensel wird ab 2019 für die kommenden drei Jahre dem Rat vorstehen. Zu seinem Stellvertreter wurde Uwe Schäfer gewählt. Schäfer führte den Stiftungsrat von Ende 2015 bis zum Jahreswechsel. Der 15-köpfige Stiftungsrat entscheidet über die Förder- und Tätigkeitsschwerpunkte der Stiftung, beschließt den Stiftungs-Haushalt und legt die Richtlinien für die Gewährung von Geldern fest. Zu den Mitgliedern gehören Vertreterinnen und Vertreter der Samtgemeinden Elm-Asse und Sickte, des Kreistages, ein Vertreter des Amtes für regionale Landesentwicklung des Landes Niedersachsen sowie ein Vertreter des Bundes. Zu den Organen der Stiftung gehört auch der Vorstand mit drei Mitgliedern, der die Stiftung führt und vertritt. Die Gremienarbeit und die Bearbeitung von Anfragen und Anträgen erfolgt durch eine Stiftungsverwaltung.

„Ich sehe die Stiftung Zukunftsfonds Asse als eine wichtige Akteurin, um nachhaltige Strukturförderung im Landkreis zu gestalten. Mit der Stiftung investieren wir in viele kleine und große Projekte im gesamten Kreisgebiet“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge, die laut Stiftungssatzung zugleich Vorsitzende des Stiftungsvorstandes ist. In den vergangenen drei Jahren wurden rund 93 mit rund 6,1 Millionen Euro gefördert. Dahinter stünden aber 10,5 Millionen Euro an Gesamtinvestitionen im Landkreis. Zu den geförderten Projekten gehören etwa der Ausbau des Bahnhofes Schöppenstedt zur Mobilitätszentrale, die Entwicklung der Smartphone-App des Tourismusverbandes Nördliches Harzvorland, der barrierefreie Ausbau des Till-Eulenspiegel-Museums und die Sanierung der Bockwindmühle in Dettum. Zu den Geförderten gehören viele Vereine im gesamten Landkreis Wolfenbüttel.

Ein Projekt für die kommenden Jahre wird die Entwicklung des Forums Asse in Remlingen. Dort ist ein Innovations- und Kompetenzcampus geplant, auf dem sich die an der Rückholung des Atommülls beteiligten Unternehmen und Büros ansiedeln können. Hier sollen sich Gewerbe, Technologien, Bildung und Wissenschaft konzentrieren, um die Rückholung zu meistern und neue Zukunftsperspektiven für den ländlichen Raum rund um die Asse zu eröffnen.

Die Stiftung Zukunftsfonds Asse erhält jährlich drei Millionen Euro durch den Bund, um besonders die Region um das ehemalige Bergwerk Asse zu fördern.