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28.09.2018

Moorbrand: Feuerwehren des Landkreises Wolfenbüttel helfen im Emsland

Vor fast vier Wochen kam es auf dem Gelände der „Wehrtechnischen Dienststelle 91“ zu einem Moorbrand bei Meppen. Nachdem das Feuer durch Feuerwehrkräfte der Bundeswehr und aus dem Umland, des Technischen Hilfswerkes, von Spezialpionieren und Heeresfliegern nicht in den Griff zu bekommen war, werden dort inzwischen auch Feuerwehrkräfte aus dem ganzen Land Niedersachsen eingesetzt.

Am Dienstag, den 25. September erreichte auch den Landkreis Wolfenbüttel eine Bitte um Hilfe. Ein Problem war dabei, dass die Bundeswehr in Zusammenarbeit mit den feuerwehrtechnischen Beamten des Landes Niedersachsen, speziell für den Einsatz gegen den Moorbrand eine geänderte Struktur der Einsatzzüge entwickelt hat, die die niedersächsischen Landkreise bisher in dieser Form nicht aufgestellt haben.

Diese Herausforderung nahm die Kreisfeuerwehr gerne an, daher hat Kreisbrandmeister Tobias Thurau gemeinsam mit den Führungskräften der Kreisfeuerwehr sowie der Gemeinden, Samtgemeinden und der Stadt Wolfenbüttel die bisherigen „Fachzüge Wasserförderung“ der Kreisfeuerwehrbereitschaften in den Abschnitten West und Ost des Landkreises speziell für diesen Einsatz modifiziert. In einem logistischen Kraftakt wurden alle Voraussetzungen geschaffen, sodass die Einsatzbereitschaft gemeldet werden konnte. Der neu strukturierte Bereitschaftszug besteht nun aus dem Mannschaftstransportwagen (Führungsfahrzeug) und einem Löschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Hornburg, dem Schlauchwagen Katastrophenschutz der Ortsfeuerwehr Heere sowie dem Hilfeleistungslöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Groß Flöthe. Der Zug wird zusätzlich um eine leistungsstarke Pumpe der Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel ergänzt.

Die Feuerwehren brachen am frühen Mittwochabend in Richtung Meppen auf. Auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle wird dieser Zug voraussichtlich bis Sonntag im Einsatz gegen den Moorbrand bleiben. Kreisbrandmeister Thurau rechnet damit, dass im Anschluss der zweite modifizierte Fachzug aus dem Brandschutzabschnitt Ost zum Einsatz kommt. Dieser Fachzug wird dann aus Fahrzeugen der Ortsfeuerwehren Schöppenstedt, Weddel und Groß Vahlberg bestehen.

Am Donnerstagabend erreichte den Kreisbrandmeister eine weitere Bitte um Hilfe, die die Kreisfeuerwehr Wolfenbüttel ebenfalls erfüllen wird: Am Freitagabend wird sich die Technische Einsatzleitung mit einem Mannschaftstransportwagen und dem Einsatzleitwagen des Landkreises Wolfenbüttel auf den Weg ins Emsland machen, um dort voraussichtlich für acht Tage einen Einsatzabschnitt zu koordinieren.