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18.12.2018

Niedersächsisches Dorfentwicklungsprogramm

Dorfregion Denkte-Wittmar in das Landesprogramm aufgenommen.

Niedersachsen stärkt seine dörflichen Regionen. Mit eindrucksvollen Zahlen untermauerte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast dieses Bekenntnis: Ab dem 1. Januar 2019 sind 275 Dorfentwicklungsverfahren mit insgesamt 833 Dörfern im Programm. Darunter sind 19 neue Aufnahmen. Zu diesen Dorfregionen gehört auch Denkte-Wittmar mit den Orten Groß Denkte, Klein Denkte, Neindorf, Sottmar und Wittmar im Landkreis Wolfenbüttel.

Die kommunalen Vertreterinnen und Vertreter erfuhren Anfang dieser Woche von ihrem Glück. Ministerin Barbara Otte-Kinast gab die neuen Dorfregionen auf dem „5. Niedersächsischen Tag der Landentwicklung“ in Nienburg bekannt. Insgesamt waren 41 Anträge bei den Ämtern für regionale Landesentwicklung eingegangen.

„Nie zuvor konnten wir so viel Geld für den ländlichen Raum zur Verfügung stellen“, betonte Ministerin Otte-Kinast stolz. Seit Beginn der Förderperiode, die von 2014 bis 2020 dauert, seien für die Maßnahmen der ZILE-Richtlinie landesweit rund 168 Millionen EU-Mittel und rund 160 Millionen aus dem Fonds für die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) bewilligt worden. Davon flossen 160 Millionen in die Dorfentwicklung.

„Wir brauchen attraktive Dörfer, in denen man leben und arbeiten kann“, betonte Ministerin Otte-Kinast. Sie hob die Fördermaßnahmen ZILE zur integrierten ländlichen Entwicklung und PFEIL zu Entwicklung des ländlichen Raums hervor. Durch die Fortschreibung des Dorfentwicklungsprogrammes würden nun Projekte und Initiativen gefördert sowie die Umsetzung fachgerecht begleitet.

Außerdem überreichte Ministerin Otte-Kinast auf dem Tag der Landentwicklung vier Förderbescheide mit einem Zuwendungsvolumen von rund 3,2 Millionen Euro an die Gemeinde Scheden im Landkreis Göttingen für innerörtliche Maßnahmen, an die Gemeinde Rhade im Landkreis Rotenburg für den Neubau eines Mehrzweckhauses für die Dorfgemeinschaft, an die Stadt Rinteln für die Errichtung eines Bürgerhauses in Krankenhagen und an die Schlossanlage Gödens in der Gemeinde Sande (Landkreis Friesland) für die Restaurierung des im klassizistischen Stil erbauten Mausoleums.

Während der Veranstaltung hörten die rund 200 Teilnehmer auch jede Menge aus der Praxis. Am Vormittag hatten einige Akteure ihre Erfahrungen geschildert. Darunter waren die Flurbereinigung im Lichtenmoor, die Dorfentwicklung im Mühlenfelder Land und die Aufgaben der Dorfmoderation in Südniedersachsen.

Hintergrund

Der „Tag der Landentwicklung“ wird seit 2008 alle zwei Jahre vom Ministerium veranstaltet. Er hat sich als Forum etabliert, um frische Impulse zu liefern, den gegenseitigen Austausch zu stärken und das wirkungsvolle Handeln zwischen Staat und Zivilgesellschaft zu würdigen.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz