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Datum: 06.02.2020

Informationen des Gesundheitsamtes zum Corona-Virus

Der Corona-Virus bestimmt aktuell die Nachrichten. Tatsächlich sind in Deutschland bisher nur wenige Menschen betroffen. Aktuell gibt es im Landkreis Wolfenbüttel keine Verdachtsfälle auf Coronavirus-Infektionen. Das Gesundheitsamt im Landkreis Wolfenbüttel ist auf die Situation vorbereitet und hat alle notwendigen Stellen und Personen, etwa die Ärzteschaft im Landkreis sowie das Klinikum, zu diesem Thema informiert. Hier sind einige Hinweise des Gesundheitsamts zum Umgang mit der Virusinfektion. Diese Tipps lehnen sich an die Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts an.

Gibt es Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Wolfenbüttel?

Nein. Es gibt weder Verdachtsfälle noch bestätigte Fälle. In Deutschland sind nur wenige Menschen infiziert. 

Wie kann ich mich schützen?

Spezielle Schutzmaßnahmen sind derzeit nicht erforderlich. Wenn Sie aber in den letzten 14 Tagen in der Provinz Hubei, in China waren, welches als Risikogebiet gilt oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person, die an Corona-Virus erkrankt ist, hatten, sollten Sie unbedingt Kontakt mit ihrem Hausarzt oder Hausärztin aufnehmen, und das weitere Vorgehen zu besprechen. Bis dahin sollten Sie nicht zur Arbeit gehen und größere Menschenansammlungen meiden.

Prinzipiell sollte zu dieser Jahreszeit besonders auf die Hygieneregeln geachtet werden, denn es ist Erkältungszeit. Um sich zum Beispiel vor der Grippe (saisonale Influenza) zu schützen sollte folgendes beachtet werden:

  • Regelmäßig die Hände waschen
  • Hände und zum Beispiel Türklinken regelmäßig desinfizieren
  • In die Armbeuge niesen

Weitere Hygieneregeln finden Sie bei der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Wie erkenne ich, ob ich mich mit dem Corona-Virus infiziert habe?

Die Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie etwa erhöhte Temperaturen, Fieber Halsschmerzen, Husten oder Kurzatmigkeit. 

Das Gesundheitsamt weist aber ausdrücklich darauf hin, dass nicht jede Erkältung auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hindeutet. Gerade zur Grippe-Zeit haben derzeit viele Menschen Husten, Fieber, Kurzatmigkeit oder andere Erkältungserscheinungen.

Diese Krankheitserscheinungen können auf eine Corona-Virus-Infektion hindeuten, wenn:

  1. Sie sich bis max. 14 Tage vor Erkrankung im Risikogebiet, in der Provinz Hubei in China, aufgehalten haben oder
  2. Sie bis max. 14 Tage vor Erkrankung Kontakt zu einem Menschen mit bestätigter Corona-Virus-Infektion hatten

Nur in diesen Fällen liegt ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus vor.

Was kann ich tun, wenn das bei mir zutrifft?

Das Gesundheitsamt empfiehlt, den Hausarzt oder Hausärztin anzurufen, aber zunächst nicht direkt in die Praxis zu gehen. Im Telefonat kann ein Untersuchungstermin beim Hausarzt vereinbart werden.

Wenn die Hausärztin nicht erreichbar ist, etwa am Wochenende, sollte der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 angerufen werden. Eine weitere Möglichkeit ist, das Klinikum anzurufen und den Fall schildern. Das weitere Vorgehen wird dann mit Ihnen besprochen.

Der Hausarzt oder das Klinikum informieren dann das Gesundheitsamt. Entsprechend den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts wird vom Gesundheitsamt das weitere Verfahren festgelegt.

Wie wird festgestellt, ob eine Infektion vorliegt?

In Absprache mit dem niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) in Hannover erfolgt im Klinikum ein Rachenabstrich. Die Untersuchung der Rachenabstrichs-Probe erfolgt ebenso im NLGA. Das Ergebnis wird dem Gesundheitsamt und dem Klinikum mitgeteilt, die danach das weitere Verfahren festlegen. 

Weitere Informationen

Robert-Koch-Institut
Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt