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28.06.2018

Achten Sie auf den Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Schmetterlingsart, die eine gesundheitliche Bedeutung für den Menschen hat.

Die Gifthaare der Raupen können bei Berührung unangenehme Reaktionen hervorrufen:
Dazu zählen:

  • Hautirritationen (starker Juckreiz, vor allem abends und nachts, Pusteln und Quaddeln),
  • Atembeschwerden und
  • Augenreizungen.

Die Brennhaare können noch nach Jahren die gleiche gesundheitsschädigende Wirkung besitzen.
Mit jedem neuen Kontakt wächst die Empfindlichkeit und die Reaktionsintensität steigt mit der Anzahl der Einzelkontakte stetig an. Auch Wild- und Haustiere reagieren empfindlich auf die Gifthaare. Auch können die Haare auf deren Fell haften bleiben und so an den Menschen weitergegeben werden.

Was ist zu tun, wenn Sie Eichenprozessionsspinner entdecken sollten?

  • Verantwortlich für die Bekämpfung des EPS sind immer die Eigentümer.
  • Sind der Befall und das Belastungsrisiko gering, reicht eine Überwachung des Befalls und das Aufstellen von Warnhinweisen.
  • Liegen ein starker Befall und ein hohes Belastungsrisiko vor, sollte gewarnt und abgesperrt werden und eine Bekämpfung durch eine Fachfirma erfolgen. Diese saugt die Nester ab oder führt eine chemische Behandlung der Eichenkronen durch.
  • Melden Sie nicht gekennzeichneten Befall an die Ordnungsämter der Samt- oder Einheitsgemeinden
  • Das Gesundheitsamt kann Auskünfte zu den gesundheitlichen Gefahren geben.