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04.03.2019

"Kindern gute Chancen geben" - Runder Tisch "Frühe Hilfen" berät und unterstützt Familien

Auf einmal ist ein Baby da – darauf müssen sich Eltern und Familien einstellen. Die neue Situation ist herausfordernd und manchmal auch überfordernd für junge Familien. In solchen Fällen können sich Eltern Hilfe holen. Diese erhalten sie über die Mitglieder unterschiedlicher Institutionen des runden Tisches Frühe Hilfen, die Familien beraten und unterstützen. Seit 15 Jahren vernetzen sich in der Evangelischen Familienbildungsstätte Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe, der Schwangerschaftsberatung, der Frühförderung, Kindertageseinrichtungen und Familienzentren.

„Mit dem Runden Tisch haben wir es geschafft, Fachkräfte aus verschiedenen Berufsgruppen und Gemeinden zu vernetzen, sodass wir im Einzelfall angemessen reagieren können“, sagte Sabine Schneider, seit 2015 Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen im Landkreis Wolfenbüttel. Die ersten drei Lebensjahre seien prägend für das weitere Leben und die Gesundheit von Kindern, daher sei es wichtig, überforderte Eltern zu erreichen und zu unterstützen, so Schneider.

Mittlerweile hat sich durch regelmäßige vierteljährliche Treffen ein weitreichendes Netzwerk entwickelt, in dem mehr als 25 Organisationen und Fachkräfte aus den verschiedenen Arbeitsfeldern der frühen Kindheit zum Informationsaustausch über Angebote und Leitungsspektrum zusammenkommen. „Unser Hauptanliegen ist es, Kindern gute Chancen für eine gesunde körperliche, seelische und soziale Entwicklung zu geben“, betont Heidrun Ripke, Organisatorin des runden Tisches und stellvertretende Leitung der Evangelische Familien-Bildungsstätte (EFB).

Zum Netzwerk gehören etwa das Klinikum, Kinderärzte, der Landkreis Wolfenbüttel mit Mitarbeitenden aus den Fachabteilungen der Frühen Hilfen, Allgemeiner Sozialdienst des Jugendamtes, Gesundheitsamt, Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, Familien-Bildungsstätten, (Schwangerschafts-) Beratungsstellen der freien Wohlfahrtsverbände, Frühförderung, Jobcenter, sowie freiberufliche Familienhebammen. Sie alle bringen ihre Erfahrungen ein und ermöglichen Kooperationen, die die unterschiedlichen Angebote miteinander verzahnen.

Der Runde Tisch Frühe Hilfen hat inzwischen einen Leitfaden zur Vorgehensweise bei einem Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung erarbeitet. Dieser liegt in vielen Einrichtungen aus, um Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, in einem Verdachtsfall schnell zu handeln und die zuständigen Beratungsnummern zu wählen. Dafür gibt es zusätzlich eine Informationspostkarte mit einer Ampel als Hilfestellung.


Hinweis: Diese Informationen sind der Start einer Reihe über die teilnehmenden Institutionen des Runden Tisches Frühe Hilfen.