Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Direkt zu:
21.02.2018

An allen AUNO DOMO-Orten läuft die Arbeit auf Hochtouren

Acht Dörfer aus dem Landkreis Wolfenbüttel hatten sich um die Teilnahme am Projekt „Autonome Dorfmobilität“ beworben – und alle dürfen weiter mitmachen.

Das teilt Sabine Neef, Geschäftsführerin des Projektträgers und beratenden Büros merkWATT, mit. „An allen Orten ist das Engagement beeindruckend und wir sind guter Dinge, in gemeinsamer Arbeit wie geplant bis zur Mitte des Jahres spannende neue Mobilitätsangebote für die und mit den teilnehmenden Dörfer entwickeln zu können“, sagt Neef. Mit dabei sind alle fünf Dörfer der Gemeinde Burgdorf (Samtgemeinde Baddeckenstedt), außerdem Veltheim und Evessen (Samtgemeinde Sickte) sowie der Wolfenbütteler Ortsteil Leinde.

Auf der Basis der Bewerbungen, erster öffentlicher Veranstaltungen, intensiver Akteursgespräche vor Ort und weiteren Analysen hatte der Lenkungskreis von AUNO DOMO, dem außer Neef ihr Kollege Michael Fuder sowie Claus-Jürgen Schillmann (Landkreis Wolfenbüttel) und Wilhelm Kloß (Regionalverband) angehören, eine Zwischenbilanz gezogen. Danach sind die Bedingungen an allen Orten unterschiedlich, und überall werden lokal passende Lösungen angestrebt. Neef: „Auf diese Weise haben wir die Chance auf vielfältige Erkenntnisgewinne, die dann für viele Orte in ganz Niedersachsen und Deutschland von Interesse sein können.“

Die Lösungsansätze, die zurzeit Schritt für Schritt konkretisiert werden, reichen nach Fuders Angaben von Mitfahrbank-Systemen über freiwillige Fahrerpools und Verkehrsmittel-Sharing bis zu Gemeindebussen, welche ergänzend zum Busverkehr vielfältige Funktionen erfüllen sollen; eine größere Bedeutung als heute soll auch das Fahrrad in seinen zahlreichen baulichen und funktionalen Varianten spielen. Die meisten Ansätze beinhalten ein dauerhaftes Engagement aus der Bevölkerung. Ganz selbstverständlich ist für die Aktiven vor Ort die Nutzung von digitalen Anwendungen zum Beispiel für Buchungen und Verabredungen; aber an allen Orten ist es den Beteiligten auch wichtig, „analogen“ Mitbürgern die Nutzung der Systeme zu ermöglichen.

„Überall haben sich engagierte Arbeitsgruppen mit guter Teilnehmerzahl gebildet“, stellt Sabine Neef fest. „Das ist die erste Grundlage für den Erfolg. Genauso wichtig wird es dann aber werden, breite Bevölkerungskreise für die neue Mobilität zu begeistern. Denn Angebote leben davon, dass sie genutzt werden!“