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19.06.2019

Diskussion: Coworking auf dem Land in der Region Braunschweig - Chancen und Perspektiven

Zwischen Wolfsburg, Braunschweig und dem Harz tut sich was: Coworking-Konzepte im ländlichen Raum werden erprobt, erste Initiativen machen sich auf den Weg.

Wir laden herzlich ein zu einem Fachgespräch und Diskussion mit Experten:

Datum: 26. Juni, 18:30 Uhr
Ort: Info Asse, Am Walde 1, 38319 Remlingen
Anmeldung: baehr@boell-sh.de

Der Mensch muss heute nicht mehr zur Arbeit fahren – die Arbeit kann zum Menschen kommen. Die Zeit des Pendelns ist vorbei. Gelassen und mit Zeit für die Familie, dabei nicht allein sondern in einer Gemeinschaft zu arbeiten – das ist das Versprechen von Coworking Spaces in ländlichen Regionen.

Neue Arbeitsformen wandeln unsere Arbeitswelt, alte Gewissheiten geraten ins Wanken, ein besseres Arbeitsleben scheint möglich. Doch wie kann diese Vision Wirklichkeit werden? Wie kann die urbane Erfolgsidee Coworking in Dörfern und auf Rittergütern funktionieren? Was muss sich ändern – in den betrieblichen Vereinbarungen und in den Köpfen? Welche Angebote machen Sinn? Welche Geschäftsmodelle funktionieren? Und welche Menschen nutzen solche Angebote wirklich?

Fragen, auf die es noch keine endgültigen, aber doch erste Antworten gibt.

Drei Monate ist das Projekt „CoWorkland“ mit einem mobilen Coworking-Space durch die Region gezogen, viele Menschen haben das Angebot genutzt, Interviews gegeben und an Workshops teilgenommen.

Ulrich Bähr, Digitalisierungsexperte der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und Vorstand der CoWorkLand-Genossenschaft wird von den Erfahrungen berichten.

Christian Cordes, Urban Digital Development Officer der Stadt Wolfsburg, Leiter des Coworking-Spaces „Schiller 40“ und Vorstand und Gründer des Bundesverband Coworking Deutschland e.V berät ländliche Gemeinden in der Region in Sachen Coworking. Er wird seine Perspektive möglicher Synergien zwischen Stadt und Land einbringen.

Auf dieser Basis wollen wir gemeinsam mit Nutzerinnen und Nutzern, potenziellen Betreiberinnen Betreiber und Vertretern der Politik und Regionalentwicklung über die Zukunft des Coworkings in der Region sprechen – in der Hoffnung das von diesem Nachmittag ein nachhaltiger Impuls für Coworking auf dem Land ausgeht!

Ermöglicht wurde die Coworkland-Tournee durch die Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Quelle: Information der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein