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03.04.2019

Illegale Müllentsorgung an der L625 vor Evessen

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Sachen Mülltrennung und Müllvermeidung. So fanden in den letzten Tagen und Wochen auch wieder „Stadtputz-Aktionen“ in verschiedenen Städten und Gemeinden statt. Dieses vorbildliche Engagement besitzen jedoch offenbar nicht alle. Für einige wenige scheint der Begriff „Umweltschutz“ noch ein Fremdwort zu sein.

Am heutigen Dienstag trafen sich daher Mitarbeiteinnen und Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Wolfenbüttel, Evessens Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser, sowie das Ordnungsamt der Samtgemeinde Sickte an der L625 kurz vor dem Ortseingang Evessen, da in diesem Bereich immer wieder illegal Müll entsorgt wird.

Zahlreiche Autoreifen, defekte Fensterrahmen, unzählige Plastiktüten, Kanister, Flaschen und selbst Baustellenbeleuchtung wurde von den Mitarbeitenden des ALW eingesammelt.

Erschreckend, wie auch Werksleiterin Sandra Wehr findet. „Die Belastung durch illegale Müllentsorgung für unsere Mitarbeiter ist immens“, stellt sie während des Ortstermins fest. Insbesondere, wenn es wie an der L 625, die Böschung hinabgeworfen wird. „Unsere Mitarbeiter müssen schwere Gegenstände, wie Autoreifen oder Betonreste teilweise steile Abhänge hochschleppen. Das ist eine nicht unerhebliche Gefahr für die Kollegen.“

Im vergangenen Jahr musste sich der ALW um 448 Fälle von illegaler Müllentsorgung im ganzen Landkreis kümmern und weggeworfenen Abfall einsammeln. „Insgesamt waren dies über 39 Tonnen Müll“, erläutert Thorsten Tunnat, Fuhrparkleiter des ALW. Steffen Köppe, Leiter des Ordnungsamtes der Samtgemeinde Sickte, weist darauf hin, dass illegale Müllentsorgung als Ordnungswidrigkeit verfolgt und geahndet wird. Ein Bußgeld bis zu 5.000 Euro ist möglich.

Quelle: Presseinformation der Samtgemeinde Sickte