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07.05.2019

Landkreis Wolfenbüttel zur Braunschweigischen Landessparkasse

Entgegen den ursprünglichen Plänen und Verlautbarungen soll die Braunschweigische Landessparkasse (BLSK) jetzt Teil der NORD/LB bleiben. Bliebe es bei dieser Entscheidung, wissen wir, dass die NORD/LB von der BLSK einen nennenswerten Beitrag zur Konsolidierung der NORD/LB erwartet. Das bedeutet Personalabbau und Schließung von Filialen.

Die Region braucht aber in Zukunft eine kompetente, regional ausgerichtete Sparkasse, deren Stärke der Kontakt vor Ort ist und die möglichst allen den Zugang zu Finanzdienstleistungen eröffnet. Bisher übernimmt die BLSK diese Aufgabe mit großem Erfolg. Und das soll auch in Zukunft so bleiben. Eine Sanierung der NORD/LB zu Lasten der wirtschaftlich gut aufgestellten BLSK lehnen wir ab.

Filialschließungen zur Lösung der Krise auf dem Schiffsmarkt sind keine Lösung im Sinne der Kommunen. Eine Bank auf Sanierungskurs und eine Sparkasse, die weiterhin ein kompetenter Partner des Mittelstands und der Bürgerinnen und Bürger der Region sein will, passen nicht zusammen.

Der Landkreis Wolfenbüttel fordert die Träger der NORD/LB auf, mit den Kommunen in Verhandlungen einzutreten. Unser Ziel ist eine selbständige Sparkasse in Trägerschaft der Kommunen. Dafür sind erfüllbare Finanzierungsmodelle zu entwickeln. Ferner benötigt die BLSK aktuell Handlungsspielräume für unternehmerische Entscheidungen, um die Nachteile der aktuellen Situation zu minimieren.