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23.08.2018

Landrätin und Personalräte setzen Signal gegen Gewalt

Landrätin Christiana Steinbrügge, Gesamtpersonalrat Klaus Kühle und Personalrätin Kerstin Weise haben sich gegen jegliche Form von Gewalt am Arbeitsplatz in der Landkreisverwaltung ausgesprochen. Gemeinsam setzten sie die Grundsatzerklärung gegen Gewalt am Arbeitsplatz mit einem symbolischen Akt in Kraft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgefordert, alle Vorfälle zu melden. Die Erklärung gegen Gewalt hängt in mehreren Sprachen im Hauptgebäude sowie in den Außenstellen der Landkreisverwaltung aus.

Die Erklärung gegen Gewalt umfasst unter anderem jede Form körperlicher Gewalt, aber auch Bedrohungen und Beleidigungen sowie sexuelle Übergriffe oder verbale Belästigungen. Der Landkreis spricht sich mit der Erklärung zudem gegen Stalking und Mobbing aus. Waffen jeglicher Art dürfen weder in die Gebäude (Hauptgebäude und Nebenstellen) des Landkreises mitgebracht noch gezeigt werden.

„Es geht darum, ein Zeichen gegen Gewalt am Arbeitsplatz zu setzen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Wenn sich jemand nicht an die Spielregeln hält, dann hat das Konsequenzen. Mit der Erklärung geben wir ein starkes Signal gegen jegliche Form von Gewalt nach außen und innen“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge.

„Die Mitarbeitenden sind gerne für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger da. Sie müssen sich aber nicht alles bieten lassen oder alles ertragen. Deshalb ist die Erklärung ein wichtiges Signal für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Personalrätin Kerstin Weise, auf deren Initiative die Erklärung entwickelt wurde.

„In der Landkreis-Verwaltung wird bürgerfreundlich und serviceorientiert gearbeitet. In einigen sensiblen Bereichen erfahren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber Gewalt. Mit der zentralen Erfassung haben wir jetzt eine gute Methode, diese zu erheben und weitere Maßnahmen gegen Gewalt zu planen“, erklärte Gesamtpersonalrat Klaus Kühle.