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28.08.2017

Neuer Kreisheimatpfleger: Geschichte für alle Altersgruppen erlebbar machen

Marco Failla ist neuer Kreisheimatpfleger im Landkreis Wolfenbüttel. Am vergangenen Montag hat Landrätin Christiana Steinbrügge dem 35-jährigen Historiker die Ernennungsurkunde überreicht. Failla studiert in Braunschweig Geschichte und Englisch auf Lehramt. „Ich empfinde das Amt als eine Ehre.Für jemanden, der Geschichte so liebt wie ich, ist das ein logischer Schritt“, sagte Failla zur Ernennung. Im Oktober ist die erste Veranstaltung mit den Ortsheimatpflegerinnen und –pflegern geplant. Dort möchte Failla Interessierten zum Umgang mit Archivgut informieren. Seinen Arbeitsschwerpunkt legt er darauf, Geschichte für viele Menschen erlebbar zu machen und sich im Landkreis zu vernetzen.

Fachliches und persönliches Interesse an der Geschichte des Braunschweiger Landes

Den Landkreis kennt er gut durch seine Arbeit als Koordinator der Sprachförderung an der Elm-Asse-Schule Remlingen. Für sein Ehrenamt in der Kreisheimatpflege kommen ihm neben dem Geschichtsstudium die vielen praktischen Kenntnisse zu Gute: Im Braunschweigischen Landesmuseum Archäologie in der Kanzleistraße in Wolfenbüttel führt er durch die Ausstellungen, ebenso im Braunschweiger Haupthaus des Landesmuseums. Der Geschichte des Landkreises ging er bei archäologischen Ausgrabungen in der Kaiserpfalz Werla sprichwörtlich auf den Grund. „Wenn es einen Ort gibt, der mich fasziniert, dann ist es die Kaiserpfalz Werla. Die ist mein persönliches Rom“, meinte Marco Failla. Sein fachlicher Schwerpunkt ist vor allem die Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Sein Interesse gilt aber der Geschichte des Braunschweiger Landes, und somit dem Landkreis Wolfenbüttel, generell.

Geschichte für viele Menschen erlebbar machen

Wichtig ist Failla Geschichte für viele Menschen lebendig und verständlich zu vermitteln. „Es gibt weniger Historiker als es an Geschichte interessierte Menschen gibt“, so Failla. Die Geschichtsvermittlung dürfe durchaus populärwissenschaftlich geschehen. Seine Zielgruppe: Menschen von sechs Jahren bis ins hohe Alter aufwärts. Durch sein Studium bringt er zudem die benötigten fachwissenschaftlichen Kenntnisse mit, um das Amt auszufüllen.