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30.07.2017

Wolfenbüttel: Feuerwehrkräfte kehren in den »Normalmodus« zurück

Die Hochwasserlage in Wolfenbüttel entspannt sich weiter. Der Oker-Pegel geht zurück, die Feuerwehrkräfte kehren langsam in den „Normalmodus“ zurück. Das meldet die Stadt Wolfenbüttel in einer Mitteilung.

Seit 18.50 Uhr am Samstag haben alle Grundstücke auf dem Rosenwall wieder störungsfrei Strom. Ausnahme: Parkhaus und Große Schule. Fast alle Bewohner sind wieder in ihre Häuser zurückgekehrt und haben in Abstimmung mit der Stadt Wolfenbüttel damit begonnen, Sperrmüll an die Straße zu stellen. In Absprache mit dem Landkreis (ALW) wird kurzfristig eine Sonderabfuhr in der kommenden Woche organisiert.

Die THW-Kräfte sind bis heute Mittag noch an der Großen Schule im Einsatz, ebenso Mitarbeiter des Baudezernates der Stadtverwaltung. Kräfte der Wolfenbütteler Wehren sind ebenfalls vor Ort, um die Kellerräume mit der Gebäudetechnik weiter leer zu pumpen. Der Rosenwall ist mittlerweile wasserfrei, bleibt aber bis Montagvormittag weiterhin für den allgemeinen Straßenverkehr gesperrt. Die Straße und der Gehweg bis zur Verkehrsfreigabe, ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest, von den SBW gereinigt und auf Schäden kontrolliert.

Bürgermeister Thomas Pink dankt abermals allen beteiligten amtlichen und ehrenamtlichen Hilfskräften und freiwillig helfenden Bürgern für ihren tagelangen Einsatz. Ohne dieses Engagement wäre in Wolfenbüttel sicherlich ein noch höherer Schaden entstanden. Der Rathauschef zeigte sich auch über das Interesse der Landespolitik an den Geschehnissen vor Ort erfreut. MdL Marcus Bosse (SPD), die Grünen-Fraktionschefin des Landtages Anja Piel und Ministerin Gabriele Heinen-Kljajić sowie MdL Björn Försterling (FDP), der selbst für das DRK aktiv im Krisenstab mitwirkte, ließen sich vor Ort informieren.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass der Funkraum der Wolfenbütteler Feuerwache ab sofort nicht mehr besetzt sein wird und Anrufe dort nicht mehr angenommen werden können. Die Koordination der Einsätze erfolgt weiterhin über die Leitstelle in Braunschweig, die im Notfall unter 112 zu erreichen ist. Anfragen, wann Sandsäcke abgeholt werden, sind kein Notfall. Hierzu wird es in den kommenden Tagen weitere Informationen geben.