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Frühe Hilfen

Frühe Hilfen sind

  • regionale Unterstützungssysteme mit Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten   Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen
  • Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern
  • alltagspraktische Unterstützung
  • Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern

Zentrale Maßnahmen der Frühen Hilfen des Landkreises Wolfenbüttel sind

  • die nullbisdrei Beratung
  • die Beratungsbesuche im Rahmen des  Babybegrüßungspaketes
  • die Familienhebammen und  Familiengesundheitskinderpflegerinnnen
  • die Angebote sind kostenlos und freiwillig

Der Landkreis Wolfenbüttel beteiligt sich an der überregionalen Netzwerkekonferenz "Frühe Hilfen"

Das Fach- und Familieninformationssystem gutaufwachsen.de ist eine Informationsquelle für junge Familien.

Es gibt einen Überblick über Angebote der Frühen Hilfen zu unterschiedlichen Themen rund um Kind und Familie.

Der Landkreis Wolfenbüttel stellt dort zeitlich begrenzte als auch langfristige Angebote vor.

Kinderschutz im Landkreis Wolfenbüttel: Vorgehen bei der Gefährdungsabschätzung
Am 01.10.2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren gehört zu den zentralen Aufgaben des Staates. Ein wesentliches Ziel dieses Gesetzes besteht darin,  dass das soziale Netz im Hinblick auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen noch enger und damit effektiver wird. Aus diesem Grund wurde der schon vorher im Sozialgesetzbuch VIII beschriebene „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ ergänzt durch den Anspruch auf „Fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“.

Konkret  heißt das, dass alle Menschen, die in ihrem beruflichen Alltag mit Kindern und Jugendlichen im Kontakt sind und hierbei Hinweise auf die Gefährdung eines Kindes erhalten, angesprochen sind.
Ob das Wohl eines Kindes gefährdet ist, ist häufig nicht leicht zu beurteilen. Oft ergeben sich Hinweise, die unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten zulassen. Manchmal hat man ein ungutes Gefühl, scheut aber vor einer Meldung beim Jugendamt zurück. An dieser Stelle wird durch das Gesetz der Anspruch auf Beratung eingeräumt.  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Schulen, Vereinen, Kindertagesstätten, Kirchengemeinden etc. werden durch Kinderschutzfachkräfte bei der Einschätzung beraten. Dabei werden keine Daten zum betreffenden Kind oder seinen Bezugspersonen erhoben. Diese fachliche Beratung soll allein der Unterstützung  der anfragenden Person dienen.