Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Direkt zu:

Durchgeführte Projekte

Grundschüler entdecken die Schunter - Dritt- und Viertklässler der GS Lehre aktiv

Alle Kinder der Grundschule Lehre kennen die Schunter, die durch ihren Heimatort fließt. Aber woher sie kommt und wohin sie fließt und für welche Tiere und Pflanzen sie ein wichtiger Lebensraum ist, das wissen nicht Alle.

Deshalb sind wir im Mai 2009 drei Tage lang in den Lebensraum Schunter eingetaucht, haben mit kräftiger Unterstützung des Unterhaltungsverbandes Schunter eine Wasserprobestelle gebaut, Wasserlebewesen gefangen, betrachtet und bestimmt, Vögel beobachtet, Pflanzen kennengelernt und viele Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt. Vielen Dank an die Gebietskooperation Oker, die der Schule Kescher, Becherlupen, Bestimmungsbücher und dergleichen nach getaner Arbeit überließ, damit die Grundschüler in den kommenden Jahren „ihre“ Schunter noch besser kennenlernen können.

Gewässerökologie erlebnisreich vermitteln - Lehrerfortbildung an der GS Lehre

Wie man Kinder an das Element Wasser als „Lebens-Mittel“ und „Lebens-Raum“ heranführen und dabei einen spielerischen, forschenden, entdeckenden Weg mit Ab- und Umwegen, kreativen Schlenkern und staunendem Verweilen einschlagen kann, war Inhalt dieses Seminares. Und weil man Gewässerökologie am besten direkt am Gewässer vermittelt, lag das Hauptaugenmerk auf der Vorbereitung und Durchführung einer Gewässerexkursion mit Bestimmungsübungen. Zehn Lehrerinnen und Lehrer aus Lehre, Flechtorf und Essenrode nahmen sich im September 2009 Zeit, um zu lernen, wie erlebnisreich man das Thema Lebensraum Wasser vermitteln kann. An der Schunter wurden dann praktische Erfahrungen in der Gewässerökologie gesammelt.

Unsere Gewässer brauchen Schatten - Gehölzpflanzung an der Altenau

„Gemeinsam für lebendige Gewässer“ – dieses Motto wurde bei der Gehölzpflanzaktion an der Altenau im November 2009 mit Leben erfüllt. In einer tollen Gemeinschaftsaktion pflanzten Schülerinnen und Schüler der Schule am Teichgarten aus Wolfenbüttel, Mitglieder des Naturschutzbundes (NABU) und der Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel 500 gewässertypische Gehölze entlang der Altenau bei Wendessen. Erlen, Eschen, Weiden u.a. können hier nun Wurzeln schlagen. Viele positive Wirkungen sind damit verbunden. Die Beschattung verhindert eine zu starke Erwärmung des Wassers und das Wurzelwerk stabilisiert die Böschungen. Ins Wasser ragende Äste und Wurzeln strukturieren das Gewässer und sind Deckung für Fische. Es entstehen Pufferflächen gegenüber unerwünschten Stoffeinträgen. Zusätzlich wird durch die Uferbepflanzung ein Beitrag zur Biotopvernetzung geleistet und das Landschaftsbild aufgewertet. Die Gerätschaften für die Pflanzaktion stellte freundlicherweise der Unterhaltungsverband Oker zur Verfügung.

Vielen Dank an Herrn Meier vom Landschaftspflegeverband, der nach getaner Arbeit für das leibliche Wohl sorgte und so für einen schönen Ausklang sorgte.

Eine Unterrichtseinheit, in der die gepflanzten Gehölzarten und ihre Wirkungen auf das Gewässer vorgestellt wurden, rundete die Pflanzaktion für die Schülerinnen und Schüler ab.

Schladener Schüler pflanzten Bäume für die Warne - Das Projekt für lebendige Gewässer fand an der Warne bei Heiningen statt

An der Warne, einem 22 km langen, westlichen Zufluß der Oker konnte im November 2011 eine weitere Baumpflanzaktion der Initiative „Hilf` mit – Gemeinsam für lebendige Gewässer“ stattfinden. Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Werla-Schule-Schladen nahmen an dem Workshop teil. In zwei Schulstunden wurde zunächst erarbeitet wie unterschiedlich der Mensch Bäche und Flüsse nutzt und welche Beeinträchtigungen dadurch für die Lebensgemeinschaft der Fließgewässer entstehen. Anschließend wurden verschiedene Maßnahmen vorgestellt, die dabei helfen, den ökologischen Zustand dieser Lebensräume langfristig wieder zu verbessern. Zum Schluß wurden noch die 5 verschiedenen Baumarten (Esche, Stieleiche, Feldulme, Schwarzerle, Bergahorn) vorgestellt, die gepflanzt werden sollten. Am 8. November war es dann soweit. Die Pflanzlinge (Heister) wurden angeliefert und die Schulklasse stand Spaten bei Fuß. Nach kurzer Einweisung machten sich 16 Schülerinnen und Schüler samt Lehrer Brauer-Siebrecht ans Werk: Pflanzlöcher bohren und graben, Wurzeln der Setzlinge beschneiden, einpflanzen und mit einer Wuchshülle gegen Wildverbiss schützen, diese Arbeitsschritte gab es Bäumchen für Bäumchen zu tun. 

Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse waren bald 80 neue Bäume gepflanzt, die der Warne in den kommenden Sommern schattige Abkühlung bringen werden.

Vielen Dank an die Männer des Landschaftspflegetrupps des Landkreises Wolfenbüttel, die bei den Vorbereitungen der Pflanzaktion halfen und den Unterhaltungsverband Oker, der die Pflanzgeräte und Wuchshüllen zur Verfügung stellte.

Erstellung einer Informationstafel an der Schunterquelle - Die Gebietskooperation Oker stellt Mittel für die Erstellung einer Informationstafel zur Verfügung 

Die Schunterquelle, angebunden an das umfangreiche Wanderwegenetz im Naturpark Elm-Lappwald, lockt jedes Jahr eine große Zahl von interessierten Wanderern an. Damit gezielte Informationen über den sensiblen Quellbereich der Schunter an die Besucher weitergegeben werden können, hat die Gebietskooperation Oker auf Initiative des Schunterverbandes hin ihre Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit für die Erstellung einer entsprechenden Informationstafel zur Verfügung gestellt. 

Inhalt und Layout der Tafel, sowie der Aufstellungsort wurden in Zusammenarbeit mit dem Schunterverband und dem Naturpark Elm-Lappwald abgestimmt und vom Planungsbüro Volkmann grafisch umgesetzt.

Die Tafel wurde in 2012 fertiggestellt und mit freundlicher Genehmigung der Grundstückseigner unweit der kleinen Holzbrücke an der Schunterquelle aufgestellt (entsprechend beigefügtem Kartenausschnitt).

Weitere Beteiligte waren die Gemeinde Räbke, der Landkreis Helmstedt sowie die Anlieger vor Ort.