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Voraussetzungen für die Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 SprengG:
  1. Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 SprengG (erhältlich bei der Behörde),
  2. der Antragsteller muss die erforderliche Zuverlässigkeit und persönliche Eignung besitzen (wird von der Behörde überprüft),
  3. das 21. Lebensjahr vollendet haben (Nachweis durch Vorlage des gültigen Bundespersonalausweises),
  4. ein Bedürfnis für die beabsichtigte Tätigkeit nachweisen (z. B. durch Vorlage eines gültigen Jagdscheins, einer Bescheinigung vom Schützenverein oder Brauchtumsvereinigung etc., je nach Einzelfall),
  5. die erforderliche Fachkunde nachweisen (durch ein Zeugnis über die erfolgreiche Teilnahme an einem staatlichen oder staatlich anerkannten Lehrgang für die beabsichtigte Tätigkeit) und
  6. einen Nachweis für die sichere Aufbewahrung kleiner Mengen von Explosivstoffen vorlegen.

Um an einem staatlichen oder staatlich anerkannten Lehrgang für die beabsichtigte Tätigkeit teilnehmen zu dürfen, benötigt der Antragsteller zuvor eine Unbedenklichkeitsbescheinigung nach § 34 Abs. 2 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV), welche ebenfalls bei der zuständigen Sprengstoffbehörde beantragt werden muss. Diese ist dann dem Lehrgangsleiter vorzulegen.

Für die Ausstellung der Unbedenklichkeitsbescheinigung wird die Zuverlässigkeit und die persönliche Eignung des Antragstellers von der Sprengstoffbehörde nach Antragseingang überprüft. (Dauer ca. 3-6 Wochen)

Sollten keine Beanstandungen festgestellt werden, so wird die Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Kostenrechnung dann zugesandt. Die Gebühr ist erst nach Erhalt zu überweisen.

Für die spätere Verlängerung der Gültigkeit der Erlaubnis zum Erwerb und Umgang ist erneut ein Antrag, der Bundespersonalausweises und ein Bedürfnisnachweis rechtzeitig vorzulegen.