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Förderprogramm zu Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen und Vereinen

Der Landkreis Wolfenbüttel / Umweltamt Bereich Klimaschutz gewährt auf Grundlage einer Zuwendung durch die „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ mit Mitteln des Bundes, Zuwendungen für die Optimierung der Gebäudetechnik an bestehenden Nichtwohngebäuden im Eigentum zuwendungsberechtigter Vereine und Kommunen. Ziel ist die nachhaltige Energieeinsparung und damit verbunden eine CO2-Reduzierung.

Förderfähig sind bauliche Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung und der Energieerfassung im gesamten Energieverteilsystem (z.B. Heizungsnetz) eines Gebäudes.

Die vorhandenen kommunalen oder vereinseigenen Liegenschaften müssen sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden und seit mindestens 5 Jahren fertiggestellt sein. 

Begleitend verpflichtend mit der Antragsstellung ist eine bis zu fünfstündige neutrale Energieberatung.

Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier:


Die Gewährung von Zuwendungen erfolgt nach Maßgabe der Zuwendungsgrundsätze. 

Die Gesamthöhe der Zuwendung ist begrenzt auf 50 % der Investitionskosten, maximal 4.000,- EUR pro Liegenschaft. Eine Zuwendung wird nicht gewährt, wenn die Zuwendungssumme weniger als 500,- EUR beträgt. Zuwendungen mehrerer Einzelmaßnahmen für dieselbe Liegenschaft dürfen in der Summe die Gesamthöhe von 4.000,- EUR nicht überschreiten.

Förderfähig sind Maßnahmen an Liegenschaften zur Optimierung der Wärmeverteilung und der Energieerfassung, wie z.B. Einbau von Hocheffizienzpumpen, hydraulischer Abgleich, Einbau von voreinstellbarer Thermostatventile, Wärmedämmung von Rohrleitungen und die Regelungsoptimierung der Heizungsanlage.

Es gelten die Vorgaben der KfW und der BAFA (Programm Heizungsoptimierung).

Durch den Einbau zusätzlicher Zähler für Gas, Strom, Wasser soll eine differenziertere Verbrauchsmengenerfassung zur optimaleren Energiekontrolle ermöglicht werden. Diese werden ebenfalls gefördert.

Voraussetzung für die Zuwendung von Maßnahmen zur Wärmeverteilung und Energieerfassung  bei wasserführenden Systemen ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs des angeschlossenen Verteilsystems, entsprechend dem jeweilig vorgeschriebenen Berechnungsverfahren.

Um das Förderprogramm in Anspruch nehmen zu können, meldet sich der Immobilieneigentümer telefonisch oder per Email beim Umweltamt an. Dann kann die bis zu fünfstündige neutrale und kostenfreie Energieberatung durch einen vom Umweltamt zugewiesenen Energieberater in Anspruch genommen werden. Zusammen mit dem Beratungsprotokoll und dem Kostenvoranschlag für die geplante Maßnahme kann der Zuwendungsantrag gestellt werden. Bei Erhalt der „Bestätigung der Förderfähigkeit“ kann der Auftrag an den Handwerker oder der Materialeinkauf bei Eigenleistung erfolgen. Während der Bauzeit wird der Energieberater die förderfähige Umsetzung der Maßnahmen in Augenschein nehmen. Bei erfolgreicher Umsetzung wird abschließend der „Antrag auf Festsetzung“ vom Eigentümer gestellt. Beratend begleitet wird der Antragsteller durch Frau Adam und Herrn Herglotz vom Umweltamt sowie dem Energieberater.

Anmelden zum Förderprogramm können Sie sich unter: