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20.05.2019

ELMO verändert die Mobilität

Im Straßenbild am Elmrand sind seit kurzer Zeit gelegentlich Fahrzeuge mit ungewöhnlichen Aufklebern zu sehen: „Mein Auto – dein Auto“ oder „Gemeinsam mobil“ heißt es da. Damit macht der Verein Elm mobil auf sich und seine Aktivitäten aufmerksam. „Wir haben in unserem ersten Jahr seit der Gründung schon einiges bewegt“ sagt der Vorsitzende Peter Sauer, „bewegt in Richtung einer sozialen, preisgünstigen und ökologischen Mobilität auch auf dem Land, von der alle Menschen profitieren!“

In der Jahreshauptversammlung hatten die ELMO-Mitglieder zusammengetragen, wie sich ihr Denken und Handeln durch ELMO verändert hat. Bereits erstaunlich viel, sagt Nicola Pöckler: „Einige haben für sich die guten Busverbindungen entdeckt, viele fahren mehr mit dem Fahrrad.“ Auch das Auto sei nach wie vor ein wichtiges Verkehrsmittel, sagt Nicola Pöckler, „aber viel bewusster und damit weniger“.

Für Klaus-Henning Terschüren, der das nachbarschaftliche Car-Sharing nach vorne treibt, ist jedes überflüssig gewordene Auto ein Erfolg. Aktuell gebe es fünf private Autos mit neun Nutzern, „und das ist noch lange nicht das Ende“, sagt er. „Wir erleben, dass es funktioniert, und das macht immer mehr Menschen Mut mitzumachen“. Lutz Scheibel kümmert sich bei ELMO um die Öffentlichkeitsarbeit und freut sich über jeden ELMO-Aufkleber, dem er begegnet. „Klar wollen wir noch viel mehr Menschen in den Gemeinden Evessen, Veltheim und Erkerode erreichen, und dazu müssen wir sichtbar sein.“ 

Große Freude lösen die Erfolge von ELMO bei Sabine Neef vom Büro merkWATT aus, das mit dem Projekt AUNO DOMO (Autonome Dorfmobilität) den Stein ins Rollen gebracht hat. „Ich bin sicher, dies ist erst der Anfang, denn wir alle wissen, dass wir am Anfang einer Mobilitätswende stehen“.