Sprungziele
Suche
© Pixabay
Inhalt

Klimaschutz ist cle[WF]er

Klimaschutz ist der Sammelbegriff für Maßnahmen, die einer unnatürlichen globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen abmildern oder verhindern sollen. Weil der Klimawandel aus Sicht vieler Forscherinnen und Forscher bereits nicht mehr völlig zu stoppen, sondern nur noch zu mildern und zu begrenzen ist, sind neben der Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe Maßnahmen zur Anpassung an den unvermeidlichen Klimawandel nötig.

Hauptansätze des Klimaschutzes sind zum einen die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, die durch landwirtschaftliche und industrielle Produktion, durch Energieverbrauch im Verkehr, in Privathaushalten und im öffentlichen Raum freigesetzt werden.

Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel arbeitet an der Umsetzung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes. Dabei soll in enger Kooperation mit den kreisangehörigen Kommunen die Realisierung der Energiewende vorangebracht werden. Ziel ist eine CO2-Einsparung von 40 % bis zum Jahr 2020 und 90 % bis zum Jahr 2050 (gegenüber dem Referenzjahr 1990).

Inhaltlich wird die Minderung der Energieverbräuche, die Produktion erneuerbarer Energien sowie die Anpassung der Energieversorgung zum Beispiel an deren Verfügbarkeit stehen.

Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel bietet Förderprogramme zu Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten, Kommunen, Vereinen, Unternehmen und Vermietern in den Bereichen Energieberatung, energetische Gebäudesanierung, Nutzung erneuerbare Energien und von Elektro-Ladestationen an. Daneben wird auch das Thema Konsum und Mobilität betrachtet.

Klimaschutzmaßnahmen

  • Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Wolfenbüttel 2012 und Fortschreibung 2020
  • Fortführung der CO2-Bilanzierung für den Landkreis Wolfenbüttel durch den Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB)
  • Umsetzung des Masterplanes „100 % Klimaschutz für den Großraum Braunschweig“ des Regionalverbandes Großraum Braunschweig
  • Umsetzung der Förderprogramme „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“
  • Umsetzung der Förderprogramme „Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen-kommunales Energiecontrolling“
  • Umsetzung des Sonderförderprogrammes zu Wallboxen-E-Ladestationen
  • Umsetzung des Sonderförderprogrammes zu Ladeinfrastruktur (Förderprogramme durch die Stiftung Zukunftsfonds Asse gefördert)
  • Kommunaltour „Klimaschutz in Kommunen“ - mit persönlichen Gesprächen vor Ort
  • Beratung von Energieeffizienzstandards in Neubaugebieten
  • Öffentlichkeitsarbeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen (Veranstaltungen, Informationsabende, Broschüren, Pressearbeit, etc.)
  • Modellprojekt „Mobilität im ländlichen Raum“ und Braunschweiger Landpartie
  • Marktplätze
  • Beteiligung im Klimaschutznetzwerk des Regionalverbands Großraum Braunschweig
  • Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN)
  • Zusammenarbeit mit der „Umweltgruppe Wolfenbüttel“

Klimaschutz für private Haushalte

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der hohen Nachfrage, kommt es derzeit zu Verzögerungen in der Bearbeitung des Förderprogrammes „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“.

Vom 10.-28. August 2020 können keine Anträge bearbeitet werden! Es besteht aber die Möglichkeit Anträge und weitere Unterlagen in dieser Zeit einzureichen. Diese werden ab dem 31. August 2020 wieder bearbeitet. Von Sachstandsanfragen bitten wir in dieser Zeit abzusehen.

Über das Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“ werden Zuwendungen für energetische und effizienzsteigernde Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 800.000 Euro an bestehenden Wohngebäuden vergeben. Pro Immobilie, welche sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden muss, seit mindestens fünf Jahren fertiggestellt ist und nicht mehr als sechs Wohneinheiten hat, können maximal 2.000 Euro als nichtrückzahlbaren Zuschuss beantragt werden. Förderanträge können vor Auftragserteilung bis zum 31. Juli 2023 gestellt werden, sofern das Programm noch angeboten wird und Zuwendungsmittel zur Verfügung stehen.

Gefördert werden Dämmmaßnahmen wie Außenwand-Dämmung, Fenster- und Türenerneuerung, Dämmung der Kellerdecke und des Daches sowie Sonnenschutz. Des Weiteren sind thermische Solaranlagen mit und ohne Heizungserneuerung mit Gas-Brennwert-Technik, Photovoltaikanlagen, Stromspeicher oder Biomassekessel (Pellets, Stückholz) förderfähig. Vorab muss eine Energieberatung stattfinden.

Seit März 2020 enthält das Förderprogramm auch eine Sonderförderung für 200 Wallboxen, mit denen private E-Autos betankt werden können.

Förderung von baulichen Maßnahmen und Maßnahmen an der Haustechnik

Alle förderfähigen Maßnahmen unterstützen das Ziel CO2 einzusparen, um so die Umwelt langfristig zu schützen und die Klimaschutzziele des Bundes und des Landkreises zu erreichen. So werden zum Beispiel durch Außenwanddämmungen die Gas- beziehungsweise Öl-Verbräuche der Immobilien erheblich reduziert. Durch Photovoltaikanlagen kann der eigene Stromverbrauch drastisch verringert werden und der Haushalt ist in Teilen unabhängig von konventionellen Kraftwerken, wie beispielsweise Kernkraftwerken, die strahlenden Müll erzeugen. Durch die vor Ort stattfindenden neutralen Förderberatungen sollen, neben Informationen zu den geplanten Maßnahmen, auch Ideen vermittelt werden, weitere CO2-einsparenden Maßnahmen am Gebäude durchzuführen und das persönliche Verhalten in Bezug auf Energieverbräuche zu überdenken.

Über das Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“ werden Zuwendungen für energetische und effizienzsteigernde Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden vergeben. Pro Immobilie, welche sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden muss, seit mindestens fünf Jahren fertiggestellt ist und nicht mehr als sechs Wohneinheiten hat, können maximal 2.000 Euro als nichtrückzahlbaren Zuschuss beantragt werden. Förderanträge können bis zum 31. Juli 2023 gestellt werden, sofern das Programm noch angeboten wird und Zuwendungsmittel zur Verfügung stehen.

Zuwendungsgrundsätze

Die Gewährung von Zuwendungen erfolgt nach Maßgabe der jeweils aktuellen und hier veröffentlichen Zuwendungsgrundsätze. Diese können als pdf-Dokument von dieser Internetseite heruntergeladen werden. Vorab muss eine mindestens einstündige neutrale Beratung durchgeführt worden sein. Diese Beratung kann eigenständig bei einem Energie-Effizienzexperten beauftragt werden oder als Förderberatung über das Umweltamt in Anspruch genommen werden. In diesem Fall wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro erhoben.

Die Förderhöhe ergibt sich aus den angegebenen Fördersätzen in den Zuwendungsgrundsätzen. Die Gesamthöhe der Zuwendung ist begrenzt auf maximal 2.000 Euro pro Immobilie. Eine Zuwendung wird nicht gewährt, wenn die Zuwendungssumme weniger als 500 Euro beträgt und wenn bereits Aufträge erteilt, Anzahlungen getätigt wurden oder mit der Maßnahme begonnen wurde. Zuwendungen mehrerer Einzelmaßnahmen für dieselbe Immobilie werden auf die Gesamthöhe von 2.000 Euro gedeckelt.

Förderfähig sind bauliche Maßnahmen an Immobilien, die den Wärmeschutz wesentlich verbessern und nachhaltige Einsparungen von Heizenergie und dadurch CO2-Einsparungen mit sich bringen. Gefördert werden Dämmmaßnahmen am Gebäude wie Außenwand-Dämmung, Fenster- und Türenerneuerung, Dämmung der Kellerdecke und des Daches sowie Sonnenschutz.

Des Weiteren sind effizienzsteigernde Maßnahmen an der Haustechnik förderfähig. Sie können die Bargeldzuschüsse für thermische Solaranlagen mit und ohne Kesseltausch mit Gas-Brennwert-Technik, Photovoltaikanlagen, Stromspeicher oder Biomassekessel erhalten.

Ablauf

Um das Förderprogramm in Anspruch nehmen zu können, meldet sich der Immobilieneigentümer telefonisch oder per Email beim Umweltamt an.

Zusammen mit den einzureichenden Unterlagen kann der Zuwendungsantrag gestellt werden.

Mit Erhalt des „Zuwendungsbescheides“ kann der Auftrag an den Handwerker oder der Materialeinkauf bei Eigenleistung erfolgen. Eine vorherige Beauftragung, Anzahlung oder Materialeinkauf führt immer zur Ablehnung der Auszahlung nach Maßnahmenumsetzung. Während der Bauzeit wird ein vom Umweltamt beauftragter Energieberater die förderfähige Umsetzung der Maßnahmen in Augenschein nehmen. Bei erfolgreicher Umsetzung wird abschließend der „Antrag auf Festsetzung“ vom Eigentümer gestellt. Frau Adam und Herr Herglotz vom Umweltamt sowie der Energieberater begleiten und beraten den Antragsteller oder die Antragstellerin.

Anmelden zum Förderprogramm können Sie sich unter:

Klimaschutz ist cle[WF]er

Landkreis Wolfenbüttel
Umweltamt, Bereich Klimaschutz

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel

Die Förderung kann ausschließlich und vor Auftragserteilung mit den hier eingestellten Formularen beantragt werden:

Bitte beachten Sie auch die Musteranträge, vielen Dank!

Dokumente

Bilanz und Rückblick

Mit Stand Juni 2020 hat der Landkreis Wolfenbüttel Zuwendungen von über 385.000 Euro für energetische Modernisierungen der Haustechnik oder Wärmedämmmaßnahmen ausgezahlt, die die Energiebilanz und die Heizkosten eines Hauses verbessern sollen. Dahinter stehen Gesamtinvestitionen von über 5,2 Millionen Euro. Die durch den Landkreis geförderten Haueigentümer beauftragen meist lokale Handwerksbetriebe, so kommt das Geld der regionalen Wirtschaft zu Gute. 270 Eigenheimbesitzer haben ihre Maßnahmen umgesetzt und die Zuwendung von bis zu 2.000 Euro erhalten.

Insgesamt haben die geförderten Maßnahmen dazu beigetragen, dass der CO2-Ausstoss um 34 Prozent verringert werden konnte. Dazu wurden rund 70 Gebäude mit umgesetzten Maßnahmen ausgewertet.

Die einzelnen Maßnahmen reduzieren den CO2 Ausstoß sehr unterschiedlich. Je nach Nutzerverhalten und Maßnahme werden Einsparungen bis über 80 Prozent erzielt. Durch die Umstellung von einer CO2 intensiven Öl-Heizung auf klimaneutrale Holzpellets wurde sogar eine CO2-Einsparung von 93 Prozent erzielt. Im Mittel wird von den 70 auswertbaren Wohngebäuden der bisherige jährliche witterungsbereinigte CO2-Ausstoß um 34 Prozent reduziert. Der Ausstoß wurde von fast 400 Tonnen auf 265 Tonnen CO2 im Jahr heruntergefahren. Gleichzeitig erfolgt immer auch eine Reduzierung der Nebenkosten.

Förderbeispiel: Neue Heizungsanlage mit thermischer Solaranlage

Um 53 Prozent hat ein Hauseigentümer aus der Gemeinde Cremlingen seinen CO2 Ausstoß und seine Gaskosten reduzieren können (siehe Diagramm). Die Familie hat ihre alte Gas-Niedertemperaturheizung aus dem Jahr 1990 mit Hilfe des Förderprogrammes erneuert. Eingebaut wurde eine in der Leistung modellierende Gas-Brennwertheizung mit thermischer Solaranlage zur Warmwasser- und Heizungsunterstützung sowie ein 750 l Pufferspeicher. In dem 1990 gebauten Wohngebäude mit 142 Quadratmeter beheizter Wohnfläche wurde der jährliche Gasverbrauch von im Mittel 13.500 kWh pro Jahr auf 6.500 kWh pro Jahr reduziert. Dies ergibt eine witterungsbereinigte Reduzierung von 2,6 Tonnen auf 1,2 Tonnen CO2 pro Jahr. Im Durchschnitt wird durch eine Heizungserneuerung mit thermische Solaranlage der CO2- Ausstoß um 36 % reduziert. Der ausführliche Bericht zur Auswertung kann hier heruntergeladen werden.

Dokument

Hintergrund zum Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“

Dieses Projekt wird gefördert durch die Stiftung »Zukunftsfonds Asse«. Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel gewährt auf Grundlage einer Zuwendung durch die „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ mit Mitteln des Bundes, Zuwendungen für energiesparende und/oder effizienzsteigernde Maßnahmen an bestehenden Wohngebäuden in Form des Förderprogrammes „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“.

Das Logo der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Sonderförderung »Ladeinfrastruktur für reine Batteriefahrzeuge - Wallbox-Förderung«

Das Förderprogramm des Landkreises Wolfenbüttel „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“ wurde um eine Sonderförderung für Wallboxen ergänzt. Seit dem 1. März 2020 können Zuwendungsanträge für die Sonderförderung: „Ladeinfrastruktur für reine Batteriefahrzeuge - Wallbox-Förderung“ gestellt werden.

Gefördert wird der Kauf einer Wallbox bis maximal 22 kW Ladeleistung. Die Zuwendung ist begrenzt auf eine Wallbox pro Wohneinheit, die sich im Landkreis Wolfenbüttel befindet. Das Gebäude darf nicht über mehr als sechs Wohneinheiten verfügen.

Die Zuwendungshöhe beträgt 300 Euro pro Wallbox. Die Zuwendung wird zur Projektförderung als nicht rückzahlbare Festbetragsförderung gewährt.

Die Zuwendung ist auf die ersten 200 vollständig eingegangenen Zuwendungsanträge begrenzt, die durch Zuwendungsbescheide bewilligt wurden, solange das Förderprogramm angeboten wird und Zuwendungsmittel zur Verfügung stehen.

Ablauf

Die Zuwendungsgrundsätze mit den Zuwendungsvoraussetzungen und das Antragsformular für die Wallbox-Förderung können hier heruntergeladen werden. Der Zuwendungsantrag kann direkt am Computer ausgefüllt und mit den notwendigen Anlagen an den Landkreis gemailt werden. Alternativ kann der Antrag per Post geschickt werden.

Mit Erhalt des „Zuwendungsbescheides“ kann der Auftrag erteilt oder die Anzahlung für die Wallbox getätigt werden. Eine vorherige Beauftragung, Anzahlung oder Materialeinkauf führt immer zur Ablehnung der Auszahlung nach Maßnahmenumsetzung. Bei erfolgreicher Umsetzung wird der „Antrag auf Festsetzung“ vom Eigentümer gestellt.

Informationen zur Wallbox-Förderung erhalten Sie sich unter: 

Klimaschutz ist cle[WF]er

Landkreis Wolfenbüttel
Umweltamt, Bereich Klimaschutz

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel

Die Förderung kann ausschließlich und vor Auftragserteilung mit den hier eingestellten Formularen beantragt werden:

Dokumente

Hintergrund zum Förderprogramm „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“

Dieses Projekt wird gefördert durch die Stiftung »Zukunftsfonds Asse«. Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel gewährt auf Grundlage einer Zuwendung durch die „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ mit Mitteln des Bundes, Zuwendungen für energiesparende und/oder effizienzsteigernde Maßnahmen an bestehenden Wohngebäuden in Form des Förderprogrammes „Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten“.

Das Logo der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

   

Klimaschutz für Kommunen, Unternehmen, Vermieter, Vereine, sowie soziale und kirchliche Einrichtungen

Der Landkreis Wolfenbüttel unterstützt fachlich die kreisangehörigen Kommunen, Unternehmen, Vermieter, Vereine sowie soziale und kirchliche Einrichtungen bei ihren Klimaschutzaktivitäten.

So sind zum Beispiel die Themen Energieberatung, Energieeinsparung und Energieeffizienz ein wichtiger Baustein zum Klimaschutz und zur Kosteneinsparung. Hierdurch wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz im Landkreis Wolfenbüttel geleistet.

Sonderförderung: »Ladeinfrastruktur für elektrische Fahrzeuge - LIS-Förderung«

Vom 10.-28. August 2020 können keine Anträge bearbeitet werden! Es besteht aber die Möglichkeit Anträge und weitere Unterlagen in dieser Zeit einzureichen. Diese werden ab dem 31. August 2020 wieder bearbeitet. Von Sachstandsanfragen bitten wir in dieser Zeit abzusehen.

Das Förderprogramm des Landkreises Wolfenbüttel „Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen und Vereinen“ wurde um eine Sonderförderung zur Nutzung einer Ladeinfrastruktur ergänzt. Seit Juni 2020 können Zuwendungsanträge für die Sonderförderung: „Ladeinfrastruktur für elektrische Fahrzeuge - LIS-Förderung“ gestellt werden.

Gefördert wird der Kauf einer LIS bis maximal 22 kW Ladeleistung. Die Zuwendung ist begrenzt auf fünf Ladepunkte pro Grundstück und Zuwendungsempfänger, die sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden.

Die Zuwendungshöhe beträgt 300 bis maximal 1.200 Euro pro LIS. Die Zuwendung wird zur Projektförderung als nicht rückzahlbare Festbetragsförderung gewährt.

Zuwendungen erfolgen auf Grundlage vollständig eingegangener Zuwendungsanträge, die durch Zuwendungsbescheide bewilligt wurden, solange das Förderprogramm angeboten wird und Zuwendungsmittel zur Verfügung stehen.

Die Zuwendungsgrundsätze mit den Zuwendungsvoraussetzungen und das Antragsformular für die LIS-Förderung können hier heruntergeladen werden. Der Zuwendungsantrag kann direkt am Computer ausgefüllt und mit den notwendigen Anlagen an den Landkreis gemailt werden. Alternativ kann der Antrag per Post geschickt werden.

Förderanträge können bis zum 31. Juli 2023 gestellt werden, sofern der bewilligte Betrag in Höhe von 120.000 Euro noch nicht ausgeschöpft wurde und das Programm noch angeboten wird.

Anmelden zum Sonderförderprogramm können Sie sich unter:

Klimaschutz ist cle[WF]er

Landkreis Wolfenbüttel
Umweltamt, Bereich Klimaschutz

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel

Dokumente

Das Logo der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Energieberatung für Nichtwohngebäude

Kommunen, Vereine, soziale und kirchliche Einrichtungen können für Ihre Liegenschaften (Nichtwohngebäude) eine fachliche Beratung zur energetischen Gebäudesanierung durch einen unabhängigen, staatlich zugelassenen Energieberater erhalten. Die Energieberatung umfasst bis zu 5 Stunden um mögliche, bzw. geplante Maßnahmen zu erfassen und zu bewerten und wird durch das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel vermittelt.

Die Kosten für die Initialberatung werden zu 100 % mit Mitteln der „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ übernommen.

Anmelden zum Förderprogramm können Sie sich unter:

Klimaschutz ist cle[WF]er

Landkreis Wolfenbüttel
Umweltamt, Bereich Klimaschutz

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel

Dokument

Das Logo der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Förderprogramm zum kommunalen Energiecontrolling

Der Landkreis Wolfenbüttel unterstützt fachlich die kreisangehörigen Kommunen bei ihren Klimaschutzaktivitäten.

So sind zum Beispiel die Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz und Energiekontrolle in den öffentlichen Liegenschaften ein wichtiger Baustein zum Klimaschutz und zur Kosteneinsparung. Hierdurch wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz im Landkreis Wolfenbüttel geleistet.

Vom 10.-28. August 2020 können keine Anträge bearbeitet werden! Es besteht aber die Möglichkeit Anträge und weitere Unterlagen in dieser Zeit einzureichen. Diese werden ab dem 31. August 2020 wieder bearbeitet. Von Sachstandsanfragen bitten wir in dieser Zeit abzusehen.

Das Umweltamt des Landkreises Wolfenbüttel gewährt auf Grundlage einer Zuwendung durch die „Stiftung Zukunftsfonds Asse“ mit Mitteln des Bundes, Zuwendungen für Kommunen, die ein kommunales Energiecontrolling durchführen. Dieses soll eine Betriebskosteneinsparung für die Bereiche Wärme, Strom und Wasser in den kommunalen Liegenschaften erzielen und somit auch zur CO2-Einsparung beitragen.

Die Einführung eines kommunalen Energiecontrollings dient der Kommune gezielte Energiesparmaßnahmen in den Liegenschaften zu ermitteln und durchzuführen, sowie aussagekräftige Energie- und CO2-Bilanzen zu erstellen (Energiebericht).

Um ein kommunales Energiecontrolling aufzubauen ist die Übersicht aller Energieverbräuche und -kosten der einzelnen Liegenschaften Voraussetzung. Dazu werden Wärme-, Strom- und Wassermengen sowie die Verbrauchskosten systematisch erfasst und ausgewertet.

Diese müssen für jede Liegenschaft mindestens jährlich erhoben werden. Daraus können für die einzelnen Liegenschaften Aussagen über die energetische Qualität der Gebäude gemacht werden.

Zuwendungsgrundsätze

Die vorhandenen kommunalen oder vereinseigenen Liegenschaften müssen sich im Landkreis Wolfenbüttel befinden und seit mindestens fünf Jahren fertiggestellt sein.

Die Gesamthöhe der Zuwendung ist begrenzt auf 80 % der Investitionskosten für die beauftragten Dienstleistungen, jedoch maximal 6.000 Euro pro Kommune und Jahr. Eine Zuwendung wird nicht gewährt, wenn die Zuwendungssumme weniger als 500 Euro beträgt.

Die Energieverbrauchskennwerte der kommunalen Liegenschaften für Wärme (witterungsbereinigt) und Strom müssen mit den Referenzwerten (EnEV-Vorgaben für Gebäude mit gleicher Nutzung) abgeglichen werden. Die Energieverbrauchskennwerte werden aus dem Verbrauch der Liegenschaften gebildet, bezogen auf die Nutzfläche pro Quadratmeter und Jahr.

Somit können für die einzelnen Liegenschaften Aussagen über die energetische Qualität gemacht werden.

Mit Hilfe eines EDV-Energiecontrolling-Programmes werden Verbrauchsdaten (Wärme, Strom, Wasser) dargestellt und ausgewertet, wobei die Heizenergieverbräuche witterungsbereinigt berechnet werden. In den daraus resultierenden Energieberichten sind Handlungsempfehlungen zu Energieeinsparmöglichkeiten aufgeführt.

Nachfolgende Dienstleistungen des beauftragten Energiefachbüros können gefördert werden:

  • Anschaffung eines EDV- Energiecontrolling-Programmes (Modul 1)
  • Dateneingabe (Modul 2)
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung des Programmes (Modul 3)
  • Aktualisierung der Daten und Erstellung eines Energieberichtes (Modul 4)

Um das Förderprogramm in Anspruch nehmen zu können, meldet sich die Kommune telefonisch oder per Email beim Umweltamt an.

Ein auf die Kommune angepasstes Angebot des Energiefachbüros/Dienstleisters mit den oben aufgeführten Dienstleistungen ist Grundlage für eine Antragsstellung beim Umweltamt.

Die Kommune entscheidet eigenständig welche Dienstleistungen (Module) durch das Energiefachbüro/Dienstleister erbracht werden sollen.

Die Auswahl welche kommunalen Liegenschaften innerhalb einer Kommune berücksichtigt werden, trifft die Kommune in Absprache mit dem Energiefachbüro/Dienstleister eigenständig.

Mit Erhalt des „Zuwendungsbescheides“ kann der Auftrag durch die Kommune an das Energiefachbüro/Dienstleister erfolgen. Eine vorherige Beauftragung oder Anzahlung führt immer zur Ablehnung der Auszahlung nach Maßnahmenumsetzung.

Nach erfolgreicher Realisierung wird abschließend der „Antrag auf Festsetzung und Auszahlung“ von der Kommune gestellt.

Förderanträge können bis zum 31. Juli 2023 gestellt werden, sofern das Programm noch angeboten wird und Zuwendungsmittel zur Verfügung stehen.

Anmelden zum Förderprogramm können Sie sich unter:

Klimaschutz ist cle[WF]er

Landkreis Wolfenbüttel
Umweltamt, Bereich Klimaschutz

Bahnhofstraße 11
38300 Wolfenbüttel

Dokumente

Das Logo der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Für Kommunen: Energieeffiziente Neubaugebiete

Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Ausweisung von Energieeffizienzstandards in Neubaugebieten.

Der Landkreis Wolfenbüttel bietet hierfür fachliche Unterstützung in den Kommunen an.

Die Kommune profitiert bei entsprechender Ausweisung:

  • Hohe Baustandards stehen für hohe Zukunftsfähigkeit
  • Prestige-Objekt
  • Chance weitere Klimaschutzthemen wie E-Mobilität voranzubringen

Der Bauherr profitiert ebenfalls bei Festsetzung von Energieeffizienzstandards:

  • Verringerung des Energiebedarfs im Vergleich zu einem herkömmlichen Neubau
  • Einsparen von Energiekosten
  • Einsatz von regenerativen Energien schont konventionelle Energieträger
  • Hohe Baustandards stehen für hohe Zukunftsfähigkeit. So entsteht kein vorzeitiger energetischer Sanierungsaufwand.

Für Kommunen: Energetische Quartierssanierung

Die KfW-Förderbank vergibt Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte im Rahmen der energetischen Stadtsanierung. Kommunen können über das KfW- Förderprogramm 432 Konzepte für energetische Sanierungsmaßnahmen, einschließlich Lösungen für die Wärmeversorgung, Energieeinsparung, -speicherung und -gewinnung, fördern lassen.

Zudem bietet die KfW Zuschüsse für einen Sanierungsmanager, der die Planung sowie die Realisierung der in den Konzepten vorgesehenen Maßnahmen begleitet und koordiniert.

Der Bereich Klimaschutz im Umweltamt beteiligt sich an kommunalen (Bürger)-Informationsveranstaltungen und bietet fachliche Unterstützung zum Thema. Nähere Angaben zum Förderprogramm der KfW finden sie auf der Webseite der KfW.

Netzwerkarbeit

Der Landkreis Wolfenbüttel ist mit weiteren Akteuren im Bereich Klimaschutz vernetzt und im regelmäßigen Informationsaustausch bei Netzwerktreffen.

  • Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) in Braunschweig
  • Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen (KEAN) in Hannover
  • Klimaschutzbeauftrage in den kreisangehörigen Kommunen

Historie und Klimaschutzworkshops

Der Landkreis Wolfenbüttel hat 2012 auf Grundlage von Workshops ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet und veröffentlicht. Es trägt den Namen „Klimaschutzkonzeption für den Landkreis Wolfenbüttel Politischer Willensbildungsprozess und Szenarien“. Darauf aufbauend wurde im September 2013 die „Konzeption für das Klimaschutzmanagement des Landkreises Wolfenbüttel“ fertiggestellt.

Bei einem Workshop im Jahre 2013 wurde vorgeschlagen, dass eine Konzeption für das Klimaschutzmanagement des Landkreises Wolfenbüttel erarbeitet werden soll und dass das Projekt „cle[WF]er modernisieren!“ neu aufgelegt werden soll.

Während des folgenden Workshops wurde das Konzept „Klimaschutzmanagement im Landkreis Wolfenbüttel“ vorgestellt sowie beschlossen, dass ein Antrag an das BMU auf Förderung eines Klimaschutzmanagers gestellt wird.

In einem Workshop im Jahre 2014 wurde der Neustart von „cle[WF]er modernisieren!“ vorgestellt sowie die Projektidee „Sanierungsansatz für Siedlungen aus der Nachkriegszeit“ vorgestellt und mögliche Inhalte in Arbeitsgruppen zusammengetragen.

Hinweis: Die Fortschreibung des integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Wolfenbüttel ist in Arbeit.

Dokumente